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9 Tipps, um den Online-Ruf Ihres Shops zu verbessern

17.08.2021, 8m

Zur Online-Reputation eines Online-Shops zählen eine Reihe von Faktoren, die bestimmen, wie Ihre Marke von Verbraucher*innen wahrgenommen wird. Diese Wahrnehmung basiert unter anderem auf nutzergenerierten Inhalten (User generated Content) sowie auf den von Ihnen als Unternehmen verfolgten Zielen und Ihrer Organisationskultur. Mit unseren Tipps können Sie den Online-Ruf Ihres Shops verbessern!

Bevor wir mit dem Artikel loslegen, empfehlen wir Ihnen, sich das folgende Video anzuschauen. Hier gibt Ihnen Mona Voos 3 Tipps, um Ihren Ruf online zu verbessern:


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Dank des Internets stehen heute zahlreiche Plattformen zur Verfügung, auf denen Nutzer*innen ihre Meinung zu den verschiedensten Themen kundtun können.

Auf der anderen Seite haben Kund*innen genauso die Möglichkeit, ausführlich über Ihr Unternehmens zu recherchieren und Ihre Unternehmensphilosophie in Erfahrung zu bringen. 

Die Gewohnheit, sich vor dem Kauf erst einmal über ausgewählte Marken und Unternehmen zu informieren, hat gerade im Zuge der Corona-Pandemie deutlich zugenommen.

Der Online-Ruf Ihres Online-Shops ist also wichtiger denn je und sollte nicht unterschätzt werden.

Auch eine gute Positionierung in den Suchergebnissen ist von großer Wichtigkeit, da die überwiegende Mehrheit der Nutzer*innen gerade auf den Link der Webseiten klickt, die am weitesten oben in den Ergebnissen auftauchen. 

Aus diesem Grund verbessert eine starke Online-Präsenz den organischen Traffic für Ihre Webseite, erzeugt mehr Vertrauen bei Kund*innen und erhöht deshalb auch die Wahrscheinlichkeit von Verkaufen.

In diesem Artikel geben wir Ihnen 9 Tipps, die Ihnen helfen werde, Ihre Online-Reputation zu pflegen und zu optimieren.

1. Was macht Ihr bisheriger Ruf im Netz? Ermitteln Sie den Status Quo Ihrer Marke

Stellen Sie sich zunächst folgende Frage: Welche Meinung haben Ihre Kund*innen derzeit über Ihre Marke? 

Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, zunächst eine Keyword-Analyse in den Suchmaschinen durchzuführen. Diese wird Ihnen z.B. folgende Daten liefern:

  • Name Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke

  • Name der von Ihnen angebotenen Produkte

  • Relevante Keywords für Ihre Branche

Lesetipp: Mehr Traffic durch Longtail-Keywords gewinnen? So geht's!

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Als praktisches Tool, das Sie dafür verwenden können, eignet sich beispielsweise der KeyWordplanner. Das Programm hilft Ihnen, die Keywords zu ermitteln, mit denen Sie in Ihrer Google Search Console den meisten Traffic erhalten können. 

Google Alerts ist ein weiteres nützliches Tool, da es Ihnen Benachrichtigungen über das von Ihnen analysierte Keyword sendet.

Untersuchen Sie zudem, welche Keywords am häufigsten im Zusammenhang von negativen Bewertungen auftauchen. Das hilft Ihnen, um später einen Plan zur Optimierung zu entwickeln. 

Es ist sehr wichtig, stets die von Ihnen umgesetzten Strategien und die damit verbundenen Veränderungen zu überwachen, damit Sie auch weiterhin Anpassungen vornehmen können, sofern notwendig.

Lesetipp: Brand Management: Von der Geschäftsidee zur starken Marke – So geht's

2. Positiv auf negative Bewertungen reagieren

Zunächst sollten wir nochmal die Bedeutung von negativem Feedback hervorgehoben werden.

Es gibt Ihnen nicht nur Raum für Verbesserungen, sondern auch die Möglichkeit, im Online-Bereich authentischer aufzutreten. 

Es ist nun mal so, dass viele andere Kund*innen sehen werden, wie Sie auf Kritik reagieren und sie Ihre Reaktion positiv im Gedächtnis behalten werden.

Darum hilft eine freundliche, höfliche und professionelle Reaktion auf negative Bewertungen, Ihren Online-Ruf zu schützen.

Gehen Sie einfach auf die von den Kund*innen angesprochenen Punkte ein und konzentrieren Sie sich auf konkrete Lösungsansätze, die Sie für die jeweilige Situation anbieten können.

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3. Zeitnah auf auf negative Bewertungen reagieren

Es ist wichtig, dass Sie sich zum richtigen Zeitpunkt mit Kundenfeedback befassen.

Gerade die kritischsten Meinungen erfordern eine schnelle Reaktion.

Deshalb ist es wichtig, dass einen Überblick über alle Meinungen und Bewertungen zu behalten. Benachrichtigungen helfen Ihnen beispielsweise schnellstmöglich reagieren zu können, wenn eine neue negative Meinung aufgetaucht ist.

Lesetipp: Besser als Ihr Ruf? So managen Sie Ihre Reputation online

4. Erfahrungsberichte von Experte*innen einfügen und Erfolgsgeschichten mit Kund*innen entwickeln

Gerade Erfahrungsberichte von anderen Branchenexpert*innen schaffen Vertrauen bei potenziellen Kund*innen, da sie die Leistung und Professionalität Ihrer Marke unterstützen. 

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, Erfolgsgeschichten von zufriedenen Kund*innen zu teilen. Schließlich können auf diese Weise andere Internet-Nutzer*innen erfahren, wie Ihre Produkte und Ihr Shop bereits anderen Kund*innen geholfen haben. 

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5. Sich mit anderen Marken mithilfe von Expertengesprächen vernetzen

Gerade im Zuge der Corona-Krise und den damit verbundenen Maßnahmen hat sich gezeigt, dass Expertengespräche in Webinaren die Sichtbarkeit von Marken erhöht haben. Außerdem wurden in diesem Format Themen angesprochen werden, die einen konkreten Mehrwert für Kund*innen boten. 

Webinare oder Livestreams, in denen bestimmte Marken und Produkte vorgestellt werden, sorgen zudem dafür, dass diese Marke menschlicher wirkt. Zuschauer*innen bekommen die Menschen zu sehen, die hinter diesen Produkten und der Marke stehen.

Lesetipp: „Über uns“-Seite: So überzeugen Sie Besucher von Ihrem Online-Shop

Überlegen Sie, mit welchen Marken Sie zusammenarbeiten können, um ein Gespräch zu führen, das neue Perspektiven eröffnet und wichtige Fragen klärt. Als Unternehmen können Sie so auch Ihr Wissen erweitern, Ihr Netzwerk zu anderen Marken ausbauen und Ihre Online-Präsenz erhöhen.

6. Ihre Zielgruppe auf allen Kommunikationskanälen stets auf dem Laufenden halten

Indem Sie Ihre Zielgruppe und potenzielle Kund*innen auf allen Plattformen mit klaren und aktuellen Informationen versorgen, sorgen Sie für mehr Transparenz - was ebenfalls wieder Vertrauen stärkt. 

Wenn Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen mit Statistiken, Kundenrezensionen, Erfolgsgeschichten und ähnlichen Informationen untermauern, kann sich Ihre Kundschaft ein genaueres Bild davon machen, wie Ihr Unternehmen ihnen einen Mehrwert bieten kann. 

7. Sicherstellen, dass Ihre Unternehmenswerte mit dem übereinstimmen, was Sie sagen 

SalesForce hat im Bericht „State of the Connected Customer" zuletzt hervorgehoben, dass 71% der Verbraucher*innen den Werten eines Unternehmens mehr Aufmerksamkeit schenken als noch vor einem Jahr. 

61 % gaben sogar an, dass sie nicht mehr bei einem Unternehmen kaufen, weil dessen Werte nicht mit ihren eigenen übereinstimmen. 

Online-Reputation geht längst weit über ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung hinaus. Zum Ruf Ihrer Marke gehört auch, wie Sie Ihre Kundschaft behandeln, was Ihre Unternehmenskultur ausmacht und Ihre Haltung zu Themen wie Umweltschutz, Diversität am Arbeitsplatz etc. 

Das bedeutet jedoch nicht, dass Marken perfekt sein müssen. Es unterstreicht aber die Bedeutung von Authentizität. 

8. Proaktiv mit Nutzer*innen in Kontakt treten

Dieser Tipp gilt nicht nur für Bewertungen von Shop, Produkten oder Dienstleistungen, sondern auch für Kontakte, die Sie über andere Kanäle wie soziale Medien, Ihren Kundenservice und andere digitale Formate wie Webinare knüpfen können.

Über diese Kanäle können die Menschen eher mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Dieser Kontakt wird die gegenüber Ihrer Marke erhöhen und somit die Möglichkeit bieten, Ihren Kundenstamm zu erweitern. 

9. Die Online-Reputation plattformübergreifend verwalten

Aufgrund der Vielzahl von Bewertungsplattformen wie beispielsweise die bei Google und Trustpilot kann es vorkommen, dass Sie auf der einen Plattform eine große Anzahl an positiven Bewertungen haben, während auf der anderen Plattform das Gegenteil der Fall ist. 

Dies kann bei den Kund*innen zu Verwirrung und Zweifeln über Ihre Leistungen als Unternehmen führen. 

Wie können Sie also Ihr Image über mehrere Plattformen hinweg verwalten, um Ihren Online-Ruf zu vereinheitlichen? 

Hierfür ist es hilfreich, Tools wie den Reputation Manager zu nutzen, mit dem Sie den Prozentsatz der Bewertungen, die Sie auf jeder Plattform sehen möchten, so aufteilen können, wie es Ihnen am besten passt.

Wenn Sie z.B. eine schlechtere Bewertungsnote bei Google haben, wäre es sinnvoll, einen höheren Prozentsatz an Bewertungen einzureichen. Wenn Sie zeitgleich einen guten Kundenservice bieten, werden Sie es so schaffen, die Bewertungsnote auf dieser Plattform zu verbessern. 

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Übersetzung angepasst: Dieser Artikel erschien zuerst auf dem spanischen Trusted Shops Blog unter dem Titel 9 consejos para mejorar tu reputación online.