Der große Guide: Google Ranking verbessern in 3 Schritten

Im Internet schwirren viele falsche Informationen herum, besonders wenn es um das Thema SEO geht. In dieser ausführlichen „Google Ranking“-Anleitung erfahren Sie, wie sich das Google Ranking nachhaltig verbessern lässt, Sie sich so von der Konkurrenz abheben und neue Kunden gewinnen können! Viel Erfolg!

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Als Unternehmer ist es wichtig eine bewährte Strategie nutzen zu können, mit der sich das Ranking der eigenen Webseiten verbessern lässt. Immer und immer wieder.

Und genau diese Strategie lernen Sie heute auf dieser Seite kennen. Sie ist aus über 8 Jahren SEO-Erfahrung entstanden und funktioniert auch im Jahr 2019 ausgezeichnet.

Da dieser Guide sehr ausführlich ist (mehr als 10.000 Wörter), empfehlen wir Ihnen, sich die Ranking-Checkliste kostenfrei herunterzuladen!

Ranking-Checkliste jetzt herunterladen

Dieser SEO-Guide eignet sich daher perfekt für Shopbetreiber, Blogger, lokale, sowie internationale Unternehmer und einfach alle, die bei Google ganz nach vorne kommen wollen.

Hier ein paar Screenshots, was mit der Strategie möglich ist...

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Hier ist eine kurze Übersicht darüber, was Sie in diesem Artikel erfahren werden:

  • Was ist SEO und wie funktionieren Suchmaschinen...
  • Das Fundament einer erfolgreichen Webseite...
  • Wie Sie das Vertrauen von Google & potentiellen Kunden gewinnen können...

... und schließlich, wie Sie dafür sorgen, dass sich Ihr Google Ranking nachhaltig und stetig verbessert.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist SEO?

Schritt 1: Das Fundament Ihrer Webseite

  1. Den richtigen Hosting-Anbieter auswählen
  2. Die Domain: Die eigene Adresse im Internet
  3. EMD, PMD oder Marken-Domain? Was ist also die richtige Wahl für Ihr Projekt?
  4. Der Content auf der Webseite
  5. Die 3 Arten von Content
  6. So erstellen Sie Inhalte, die Ihr Google Ranking verbessern & für neue Besucher sorgen
  7. So finden Sie Inspiration für tollen Content
  8. Darauf müssen Sie als „Content Creator“ achten
  9. So werden Sie zur Content-Maschine mit tollem Ranking
  10. So erstellen Sie tollen Content, der Ihr Ranking verbessert
  11. Google Ranking überwachen

Schritt 2: Sorgen Sie dafür, dass Google Sie liebt & Ihr Ranking geht durch die Decke!

  1. Die Basics der OnPage Optimierung
  2. Optimierung der URLs
  3. Optimierung der Meta-Daten
  4. Content-Optimierung

Schritt 3: Mach Sie sich einen Namen

  1. Bauen Sie eine „Soziale Festung“
  2. Lokale Empfehlungen
  3. Google MyBusiness
  4. Google Ranking verbessern mit lokalen Empfehlungen
  5. Positive Bewertungen als Ranking-Boost
  6. Backlinks aufbauen

Bonus-Tipps

Kurz gesagt:

Wenn Sie weiterlesen, werden Sie die exakten Schritte kennenlernen, die für das Top-Ranking tausender Webseiten verantwortlich sind und langfristig das Google Ranking verbessern werden.

Diese Anleitung hat das Ziel Unternehmern, Shopbetreibern und Freelancern eine Möglichkeit zu bieten, dass Ranking der eigenen Webseite zu verbessern — ohne zwingend auf eine teure SEO Agentur angewiesen zu sein.

Denn auch wenn die Suchmaschinenoptimierung Geduld erfordert, ist es tendenziell ein Skill, den jeder digitale Unternehmer haben sollte.

Ebenso hat dieser Guide den Anspruch, mein Wissen (das ich mir über Jahre hinweg angeeignet habe) einfach und verständlich zu vermitteln.

Sie müssen also kein Internet-Profi sein, um von dieser Anleitung zu profitieren und bei Google ganz nach Vorne zu kommen!

Der umfassende Leitfaden für E-Commerce

Noch eine kleine „Warnung“ bevor wir loslegen:

Die Suchmaschinenoptimierung besitzt ein unfassbares Potential. Ihnen sollte jedoch bewusst sein, dass ein Top-Ranking sich (meist) nicht von heute auf morgen erreichen lässt.

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Seien Sie deswegen nicht enttäuscht, falls Sie morgen noch nicht auf der ersten Position stehen.

Okay, nachdem das aus dem Weg geräumt ist. Legen wir los!

Was ist SEO?

Erstmal eine kleine Einführung in die Suchmaschinenoptimierung und die Begrifflichkeiten.

SEO, auf deutsch Suchmaschinenoptimierung, beschreibt den Prozess, um eine Website auf eine hohe Position in den Suchergebnisseiten, zu bringen.

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Google ist bekanntermaßen die größte Suchmaschine der Welt und verwendet verschiedene Algorithmen, um herauszufinden, welche Webseiten wo platziert werden.

Am wichtigsten sind die zwei Hauptfaktoren, die Sie bei jeder SEO-Kampagne im Auge behalten sollten, um die eigene Internetseite so „suchmaschinenfreundlich“ wie möglich zu machen.

Wie wird eine Webseite „suchmaschinenfreundlich“?

Wie bereits erwähnt gibt es gibt zwei Hauptfaktoren, die Google bei der Analyse einer Webseite berücksichtigt und darüber entscheiden wie Ihre Webseite für bestimmte Keywords, oder auf deutsch Suchbegriffe, platziert wird.

Diese beiden Faktoren sind die OnPage- und OffPage-Optimierung.

Was bedeutet OnPage-Optimierung?

Unter OnPage-SEO versteht man den Optimierungsprozess einzelner Unterseiten, sowie der gesamten Webseite, um sie so gut wie möglich Google (und anderen Suchmaschinen) gegenüber zu präsentieren.

Dies geschieht durch die Optimierung des Codes, des Contents (= die Texte, die Bilder und fast alles anderen Inhalte auf Ihrer Webseite) und der User Experience.

Gut zu wissen: Google prüft mehr als 100 verschiedene Aspekte bei der Evaluierung von Internetseiten.

Aber keine Sorge! Sie müssen sich nicht um 100+ verschiedene Dinge auf jeder einzelnen Unterseite kümmern.

Was bedeutet OffPage SEO (und was sind Backlinks)?

Als Backlinks werden Links von anderen Webseiten bezeichnet, die auf eine andere Webseite verlinken.

Dieser „Backlink“ führt Sie zum Beispiel zu der Google Suche.

google suche auf laptopPhoto by Benjamin DadaUnsplash

Google zählt diese „Empfehlungen“ anderer Webseiten und bewertet diese, was in vielen Fällen zu einer besseren Positionierung in den Suchergebnissen führt.

Der Aufbau von Backlinks zu der Webseite wird in der SEO-Branche „Link Building“ genannt.

Es gibt verschiedene Techniken, Strategien und Möglichkeiten, die genutzt werden können, um selber Backlinks aufzubauen...

Alternativ können Sie andere Webseiten-Besitzer, Blogger und Journalisten dazu bringen auf die eigene Webseite zu verlinken, zum Beispiel durch die Erstellung und Promotion von hervorragendem Content.

OffPage SEO bezieht sich also auf Backlinks und alle anderen externen Faktoren, die Google beim Ranking einer Webseite berücksichtigt.

Ebenso wird vermutet, dass Google auch prüft, wie oft eine Webseite auf Social Media Plattformen geteilt und geliked wurde. In der SEO-Branche ist dieser vermeintliche Ranking-Faktor als Social Signals bekannt.

600x400-SocialSignals-01Ranking-Faktor Social Signals veranschaulicht. Quelle: Ryte/OnPage.org

Okay, aber wie funktioniert Google?

Google nutzt Crawler, um das Internet zu katalogisieren.

Stellen Sie sich eine Armee aus kleinen Robotern vor, die unablässig das Internet durchsuchen und so immer wieder neue Webseiten und neuen Content finden.

Diese Crawler scannen die Webseiten dann mit Hilfe des „Kernalgorithmus“, sowie einer Reihe anderer, kleinerer Algorithmen und in einigen seltenen Fällen auch innovativen Machine Learning-Algorithmen wie RankBrain.

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Diese Algorithmen analysieren verschiedene Elemente einer Webseite und vergeben, einfach ausgedrückt, interne Bewertungen, um zu entscheiden, wo eine Webseite in den Suchergebnissen platziert werden soll.

Die „kleinen Roboter“ vergleichen dann die Webseite mit verschiedenen anderen Webseiten, die bereits für einen bestimmten Suchbegriff angezeigt werden.

Interessant... aber wo und wie fängt man denn mit SEO an?

Die Tatsache, dass Sie diesen Ranking-Guide gefunden haben, ist schon mal ein ausgezeichneter Start!

Denn sobald Sie diese Anleitung durchgelesen haben, sind Sie zu jemandem geworden, der SEO-Techniken, Strategien und Kampagnen versteht, analysieren und umsetzen kann. Glückwunsch.

Schritt 1: Das Fundament, die Webseite

Im ersten Schritt wird das Fundament für die Webseite und Ihr SEO-Wissen gelegt, damit Sie das Ranking der eigenen Webseite nachhaltig verbessern können.

Am Anfang steht die eigene Webseite. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt Ihrer Online-Präsenz.

Besonders am Anfang Ihrer Bemühungen, um das eigne Google Ranking zu verbessern, sollten Sie einen gesunden Fokus auf die eigene Webseite legen, da sie das Fundament des Erfolges ist.

Ein starkes Fundament ist also nicht nur beim Hausbau nötig, sondern auch bei Webseiten. Das bedeutet, dass Ihre Webseite ein paar Voraussetzung erfüllen muss.

Ihre Webseite muss unbedingt…

  • schnell laden…
  • auf dem Desktop und mobilen Geräten gut aussehen…
  • Mehrwert liefern & zeigen, worum es geht…
  • für Suchmaschinen (Google & Co), sowie menschliche Besucher optimiert sein…

Ist diese Basis gelegt, steht Ihnen eigentlich nichts mehr im Weg, um bei Google ganz nach vorne zu kommen.

Damit die Webseite von Anfang an schnell lädt, sollten Sie darauf achten, dass ein guter Hosting-Anbieter gewählt wird.

1.1 Den richtigen Hosting-Anbieter auswählen

Wenn Sie bereits eine Webseite mit gutem Hosting haben, können Sie diesen Abschnitt überspringen. Ich empfehle jedoch ihn trotzdem zu lesen!

Um die besten Voraussetzungen für das Ranking Ihrer Webseite zu treffen, ist es wichtig, dass Sie einen guten Hosting-Anbieter für Ihr Projekt auswählen.

Sie müssen zwar nicht extrem tief in die Tasche greifen, um einen ausreichenden Host zu finden, aber tendenziell gilt: Gutes Hosting hat seinen Preis.

Egal für welchen Hosting-Anbieter Sie sich auch entscheiden, wichtig ist, dass der Server in der Nähe steht – also in Deutschland bei einer deutschen Webseite.

So ist der Server, wo Ihre Webseite zuhause ist, so nah wie möglich am Besucher und lädt somit schneller.

1.2 Die Domain: Die eigene Adresse im Internet

Wenn Sie bereits eine Domain haben, können Sie diesen Abschnitt überspringen.

Bei der Wahl eines Domain-Typen haben Sie im Grunde drei Möglichkeiten.

Sie haben die Auswahl aus einer...

  • Exact Match-Domain, kurz EMD, z.B. haustiershop.de
  • Partial Match-Domain, kurz PMD, z.B. tiershop-mueller.de
  • Marken-Domain, z.B. trustedshops.de

Welche dieser Optionen sollten Sie also für Ihre Webseite wählen?

Es kommt ganz darauf an... Denn jeder Domain-Typ hat seine eigenen Vorteile und Herausforderungen .

Viele SEOs und Unternehmer verwenden immer noch (mehr oder weniger erfolgreich) Exact Match- und Partial Match-Domains.

Meiner Meinung nach ist es auf lange Sicht jedoch besser, eine Partial Match- oder Marken-Domain zu wählen.

Es gab bereits ein Google Update, bei dem Exact Match-Domains brutal bestraft wurden und zu einem großen Prozentsatz von der Ranking-Bildfläche verschwanden.

exact match domains update

1.3. EMD, PMD oder Marken-Domain? Was ist also die richtige Wahl für Ihr Projekt?

Bei der SEO-Arbeit mit EMDs, teilweise auch mit PMDs, kann es schnell passieren, dass die Webseite überoptimiert wird, was sich sich negativ auf das Google-Ranking auswirkt.

Dies kann jedoch vermieden werden, indem verstärkt auf OnPage-SEO geachtet wird.

Der wahre Vorteil der Verwendung einer Marken-Domain ist, dass es simpler ist, Ihre Website in der Zukunft ohne Probleme breiter aufzustellen zu können. Ebenso könne sich einen Markennamen gut merken.

An einem Beispiel:

Nehmen wir an, dass Sie Coach sind und sich die Domain ehe-coach.de sichern konnten.

Eine tolle Domain, wenn Sie sich nur auf die Eheberatung konzentrieren.

Aber schon jetzt sprechen Sie damit hauptsächlich verheiratete Pärchen an – unverheiratete Paare könnten also den Eindruck bekommen, dass Sie ihnen nicht helfen können oder wollen. 1. Problem...

Und falls Sie sich dann später dazu entscheiden auch Job-Coaching anzubieten, passt die Domain gar nicht mehr zu der neuen Zielgruppe und es muss eventuell eine zweite Internetseite erstellt werden. 2. Problem...

Dies lässt sich von vornherein vermeiden, wenn Sie eine Marken-Domain oder eine PMD wählen. Sie sind einfach flexibler.

Meine Empfehlung für Blogger ist, eine Marken-Domain zu wählen, die aus Ihrem Namen oder etwas ausgedachtem besteht.

Dienstleister und Shopbetreiber sollten sich für eine PMD oder Marken-Domain entscheiden.

Blog-Webseite Beispiele:

  • danheller.de

  • authorityhacker.com

  • gedankentanken.de

  • stylebook.de

Dienstleister-Webseite Beispiele:

  • chimpify.de

  • dachdecker-mueller.de

  • trustedshops.de

  • lieferheld.de

E-Commerce-Beispiele:

  • douglas.de

  • degussa-goldhandel.de

  • limango.de

  • bett1.de

Auch wenn Sie sich später eventuell dafür entscheiden sollten, Ihr Online-Business zu verkaufen, werden Sie mit einer Marken-Domain tendenziell einen höheren Verkauspreis erreichen.

Und keine Sorge...

Auch wenn Sie erstmal nur einen Blog erstellen wollen und kein Dienstleister oder Shopbetreiber sind, lässt sich in 99% der Fälle eine Möglichkeit finden, wie Sie mit einer Webseite später Geld verdienen können, falls Sie das wollen.

Das geht zum Beispiel mit dem…

  • Affiliate-Programmen

  • dem Verkauf eines Services

  • Werbung

...oder eben dem Verkauf von eigenen Produkten.

In manchen Branchen muss man nur ein wenig über den Tellerrand schauen, um Wege zur erfolgreichen Monetarisierung zu finden.

Was uns zu dem nächsten Punkt bringt:

1.4 Der Content auf der Webseite

Es gibt kaum etwas wichtigeres für ein gutes Ranking als guten Content. Dieser Guide ist der beste Beweis dafür.

Denn Google, und eigentlich jede Suchmaschine, versucht immer, die besten Suchergebnisse anzuzeigen und das sind meist die Webseiten, die großartige Inhalte anbieten.

Der Grund dafür liegt auf der Hand:

Fesselnde Inhalte begeistern die Webseiten-Besucher.

Die Leute mögen den Inhalt einer Webseite, wenn sie sie oft besuchen und dann noch viel Zeit auf der Webseite verbringen.

Diese Art von Content sorgt dafür, dass eine Webseite auf Facebook, Twitter & Co. geteilt wird und Backlinks von anderen Seiten gewinnt.

Deshalb sollten Sie stets Content liefern, worüber Sie viel wissen und im besten Falle sogar leidenschaftlich für sind. Besucher, und potentielle Kunden, merken das!

Tipp: Haben Sie eine Webseite oder einen Online-Shop nur erstellt, um damit Geld zu verdienen und nicht weil es Ihre „Leidenschaft“ ist, können Sie sich Internet-Foren, Branchen Webseiten oder auf Reddit über Ihre Branche informieren.

So können Sie herausfinden, ob es spezielle Wörter gibt, die von Enthusiasten der Branche genutzt werden, und welche Themen ihnen besonders wichtig sind.

Contenbird Content-Strategie Whitepaper

„Also… Gutes Hosting, toller Content und keine Exact-Match-Domain?“

Korrekt. Sowieso gibt es das Internet nicht erst seit gestern... Das bedeutet, dass die meisten guten EMDs bereits vergeben sind.

Doch was bedeutet „toller Content“ überhaupt?

1.5 Die 3 Arten von Content

Die Inhalte auf einer Webseite lassen sich grob in 3 Kategorien einordnen.

#1 Ranking-Content

Wie es der Name vermuten lässt, sind hiermit die Inhalte auf einer Webseite gemeint, die ein gutes Google Ranking erreichen sollen und so neue Besucher gewinnen.

Falls Sie eine Dienstleistung anbieten, sollte natürlich genau die Unterseite bei Google auftauchen, für die Sie potentielle Kunden finden sollen.

Alternativ sind bei einem Blog die Inhalte gemeint, die sich auf einen Suchbegriff mit einem relativ großen Suchvolumen konzentrieren.

Der Haupt-Suchbegriff für den diese Anleitung bei Google zu finden ist:

Google Ranking verbessern

Vielleicht haben Sie diese Anleitung gefunden, weil Sie diese oder ähnliche Worte gegoogelt hast.

Ranking-Content zeichnet sich großteils dadurch aus, dass er sehr ausführlich, hilfreich und umfangreich ist.

Viele SEOs fokussieren sich auf diesen Inhalt-Typ, während die anderen Content-Arten oft outgesourct werden. Doch dazu später mehr.

#2 Support-Content

Support-Content besteht meist aus Inhalten, die zusätzliche Informationen zu einem Thema, der Dienstleistung oder dem Produkt, das Sie verkaufen, bieten und so Ihren Ranking-Content unterstützen.

Die Unterseiten mit diesem Content-Typ haben nicht direkt die Aufgabe für verschiedene Suchbegriffe gefunden zu werden, sondern dienen meist nur als Informationslieferanten für Besucher, die extra neugierig sind oder nach einer Lösung/Antwort auf ein bestimmtes Problem suchen.

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass diese Support-Unterseiten nicht für Suchbegriffe mit einem niedrigen Suchvolumen gefunden bzw. optimiert werden und so neue Besucher auf Ihre Webseite bringen.

Ganz nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.

Wenn Sie zum Beispiel 10 Support-Seiten haben, die pro Monat jeweils 50 neue Besucher auf die Webseite leiten, erreichen Sie ca. 500 Menschen, die Ihre Webseite sonst nicht gefunden hätten.

#3 Update-Content

Mit Update-Content sind oft Blogposts gemeint, die über Neuigkeiten der Branche, interessante Fakten oder andere Updates berichten.

Das ist eine tolle Möglichkeit, um Google zu zeigen, dass die eigene Webseite regelmäßig aktualisiert wird (ein positiver Ranking-Faktor) und den loyalen Besuchern immer etwas neues zu bieten.

Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass dieser Content-Typ, genauso wie die zwei anderen, nicht immer aus dem geschriebenen Wort bestehen muss.

Im besten Falle bieten Sie Text-, Video-, und Audio-Inhalte auf Ihrer Webseite, um so wirklich jeden Besucher abzuholen.

Denn obwohl ich persönlich am liebsten lese, bevorzugen viele Menschen Informationen lieber im Video-Format oder als Podcast.

Sie sollten darauf achten, die Inhalte auf Ihrer Webseite miteinander durch interne Verlinkungen zu verbinden, um so eine thematische Relevanz zu erzeugen.

1.6 So erstellen Sie Inhalte, die Ihr Google Ranking verbessern & für neue Besucher sorgen

Nachdem Sie wissen, was es für Content-Formen es gibt, sollten wir den nächsten wichtigen Punkt ansprechen:

Überschriften schreiben, die geklickt werden und ihr Ranking verbessern

Falls Sie mal die Chance haben, mit einem guten Werbetexter zu sprechen, sollten Sie ihn fragen, was das wichtigste Element seiner Arbeit ist.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er Ihnen die selbe Antwort geben:

„Das wichtigste, noch wichtiger als guter Content, ist die Überschrift.“

Klingt erstmal etwas anmaßend, entspricht aber der Wahrheit.

Denken Sie mal darüber nach: Hätten Sie diesen Guide angeklickt, wenn die Überschrift „Webseiten-, Inhalt-, und OffPage-Optimierung für eine auffindbare Positionierung in den Suchergebnissen von Suchmaschinen“ gewesen wäre?

Wahrscheinlich nicht. Langweilig und viel zu kompliziert.

Aber Sie merken, wie gut die Inhalte auf eeiner Webseite sind, spielt erstmal keine Rolle... Wenn die Überschrift nicht attraktiv ist und zum Lesen einlädt, wird Ihre Webseite in den Suchergebnissen nicht angeklickt und somit auch nicht besucht.

guter content promo

Also merken Sie sich:

Eine Überschrift entscheidet darüber, ob Content gelesen wird und so das Google Ranking verbessert... Oder im Abgrund des Internets verschwindet.

Ob es Ihnen gefällt oder nicht, auf diese Weise sind Webseiten wie Buzzfeed und andere lästige Seiten auf Facebook so groß geworden.

Sie benutzen Überschriften, die nach Aufmerksamkeit schreien. Sagt Ihnen das Wort Clickbait etwas?

buzzfeed clickbait

Das Texten guter Überschriften ist eine Kunst, die beherrscht werden muss, um ein gutes Google Ranking zu erreichen. Auf Buzzfeed-Niveau müssen Sie sich jedoch nicht begeben.

Aber Sie können die Psychologie der Clickbait-Überschriften nutzen, damit Ihre Artikel, Videos und Produkte von einer möglichst großen Anzahl Menschen angeklickt werden.

Nehmen wir den Titel dieses Abschnitts als Beispiel „Überschriften schreiben, die geklickt werden und Ihr Ranking verbessern“ klingt deutlich spannender als „So schreiben Sie gute Überschriften für Ihren Content“.

Doch auch die beste Überschrift bringt nichts, wenn der Content dahinter nicht hält, was er verspricht.

Sie müssen sich also bei der Überschrift und beim Content Mühe geben…

Apropos guter Content. Vielen Webseitenbetreibern fällt es schwer Ideen für neue Inhalte zu finden. Pech gehabt? Nein, zum Glück nicht!

1.7 So finden Sie Inspiration für tollen Content

Ich denke, dass die meisten mir zustimmen werden, wenn ich behaupte, dass die folgenden Fragen für viele SEOs und Webseitenbetreiber problematisch sind:

  • Worüber soll ich schreiben?

  • Was wollen meine Besucher wissen?

  • Was gibt’s neues und interessantes?

Es hilft nichts...

Toller Content ist notwendig, um das Google-Ranking stetig zu verbessern, ganz nach vorne zu kommen und auch dort zu bleiben.

Das geschriebene Wort ist für Google immer noch einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Generell sind Webseiten und Online-Shops, die viele Informationen liefern, besser zu finden und können so mehr Besucher (und Kunden) gewinnen.

Diese Informationen werden in Form von Artikeln auf der Webseite, bzw. weiteren Informationen auf der Produktseite in einem Online-Shop veröffentlicht.

Aus diesem Grund sollte auf jeden Fall ein Blog eingerichtet werden. Wenn Sie nicht wissen, worüber Sie schreiben sollst, sind hier ein paar Ideen:

Blogpost-Inspiration für Dienstleister und Shopbetreiber

  • Was du unbedingt über X wissen musst!
  • Was macht ein Berater/Designer/…?
  • Worauf muss geachtet werden, wenn ein … ausgesucht wird?
  • Wie wird man …?
  • Wie kann mir ein … helfen?
  • Diese Fragen solltest du einem … stellen!
  • Was bedeutet (Neuigkeiten aus Ihrer Branche) für Kunden?
  • So erkennst du einen guten …!
  • So helfen wir unseren Kunden
  • So nutzen wir XYZ, um Ergebnisse zu erreichen
  • So arbeiten wir!
  • Deswegen bin ich … geworden
  • Interview mit dem Team/Kunden

Blogpost-Inspiration für Blogger

  • X Wege, um (etwas zu erreichen, wobei du helfen kannst)
  • 10 Dinge, die mir geholfen haben…
  • Worauf musst du achten, wenn…
  • Interviews
  • Tipps & Tricks zu einem Thema
  • Eine ausführliche Anleitung, um ein X zu erreichen)
  • Erzählen Sie Ihrem Leben
  • Erzähle von dem Grund weswegen du den Blog gestartet hast
  • Erstelle einen Erfahrungsbericht
  • Lassen Sie Ihre Meinung zu einem Thema auf die Welt los

Kurz: Jede Frage, die sich ein potentieller Kunde bzw. Besucher stellen könnte, ist eine gute Basis für Content auf der eigenen Webseite.

Dieser Content (Artikel, Infos, Video, Podcasts) haben direkt mehrere Vorteile.

Sie zeigen Google, worum es auf Ihrer Webseite geht, Sie heben Ihr Unternehmen von der Konkurrenz ab und erhöhen die Chance von interessierten Kunden & Lesern gefunden zu werden massiv (durch die Verbesserung des Rankings).

Ebenso können Sie Blogposts nicht nur dafür nutzen, um eine thematische Relevanz zu erzeugen, sondern auch, um eine lokale Relevanz zu schaffen.

Anstatt also nur über Ihre Branche zu schreiben, können Sie ebenso über den Ort schreiben, an dem sich Ihr Unternehmen befindet.

Besonders in der lokalen Suche ist diese Taktik Gold wert, da es garantiert (fast) keiner Ihrer Konkurrenten macht!

1.8 Darauf müssen Sie als „Content Creator“ achten

Achten Sie bei der Content-Erstellung darauf, dass er…

...leicht verständlich ist. Verschachtelte Schlangensätze voller Fachwörter schrecken nicht nur Leser ab, sondern werden auch von Suchmaschinen nicht gerne gesehen.

...Mehrwert bietet. Wenn Sie einen Text schreibst, sollte der Fokus darauf liegen dem Leser interessante Informationen zu vermitteln.

Gehen Sie also aus dem Verkäufer-Modus heraus und schlüpfen Sie in den Lehrer-Modus. Besucher sind viel eher bereit Kunden und Fans von Ihnen zu werden, wenn sie das Gefühl haben, etwas bekommen zu haben, anstatt gepitcht zu werden.

...nicht zu kurz ist. Manche Dinge sind schnell und einfach zu erklären. Trotzdem sollten Sie versuchen immer mindestens 450+ Wörter (optimal sind 1200+) zu schreiben, da Google „dünne“ Texte schlechter bewertet. Fällt Ihnen zu einem Thema jedoch nichts mehr ein, können Sie mit Beispielen arbeiten oder von einer Situation berichten.

...interessant ist. Damit ist nicht das Thema gemeint, sondern eine ordentliche Strukturierung des Textes.

Achten Sie darauf genug Absätze und Unterüberschriften zu benutzen, Bilder oder Videos einzufügen und in Ihrer eigenen Stimme zu schreiben.

Wenn Sie also der Meinung sind, dass an eine Stelle „ein wenig Witz“ passt, zögern Sie nicht diesem Impuls nachzugehen. Das macht sympathisch.

content mit witz

Das Ziel sollte sein regelmäßig neuen Content zu produzieren.

So zeigen Sie Google und Fans, dass Ihre Webseite regelmäßig aktualisiert wird, (ein sehr wichtiger Ranking-Faktor) Ihre Besucher haben mehr zu lesen und die Chance für wichtige Suchbegriffe gefunden zu werden steigt.

Falls Sie sich jetzt fragen, wo Sie die Zeit dafür hernehmen sollen, kann ich Sie beruhigen.

1.9 So werden Sie zur Content-Maschine mit tollem Ranking

Es gibt nämlich direkt zwei Lösungen für das Zeitproblem:

1) Am Anfang wird die Content-Produktion etwas länger dauern. Sobald Sie aber ein paar Texte oder Videos veröffentlicht haben, sind Sie immer schneller im „Flow“ und das Produzieren benötigt immer weniger Zeit.

Übung macht den Meister…

2) Wenn Sie wirklich wenig Zeit haben und/oder nicht von der Kreativ-Muse gesegnet sind, können Sie die Content-Produktion auch einfach auslagern.

So finden Sie auf einschlägigen Seiten Unterstützung für das Schreiben von Artikeln, ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Natürlich ist das Ergebnis, das sie erhalten, eng an den Preis geknüpft.

Die Preisspanne für einen Artikel mit 1200 Wörtern liegt zwischen 35€ - 1000€ (oder mehr).

Tendeziell gilt: Je mehr Sie für den Text ausgeben, umso hochwertiger und besser recherchiert sind die Artikel.

Entscheiden Sie sich für die Budget-Variante, sollten Sie zu 100% nochmal Korrekturlesen und gegebenenfalls kleine Änderungen vornehmen, um dem Text einen eigenen Stempel aufzudrücken.

Die meisten SEOs überprüfen erst, wie oft nach einem Suchbegriff gesucht wird, bevor sie Content erstellen.

Und gibt es kein vielversprechendes Suchvolumen, machen sich oft nicht mal die Mühe.

Es kommt jedoch ab und zu vor, dass neue (Trend-)Suchbegriffe erstmal kein Suchvolumen aufweisen, aber nach kurzer Zeit geradezu explodieren.

Oder auf Social Media extrem gut funktionieren.

Wäre es nicht toll, wenn Sie schon im April einen Artikel für diesen Suchbegriff erstellt hätten?

trend-suchbegriffe-explodierenVon 0 auf fast 40.000 Suchanfragen pro Monat!

Bei diesem Keyword hätte sich ein tolles Google Ranking definitiv gelohnt!

Manchmal muss man also einfach den eigenen Instinkten folgen, weshalb es gut ist, wenn Sie sich leidenschaftlich für etwas interessieren und so Neuigkeiten oder Trends vor den meisten anderen mitbekommen.

Ebenso kann es helfen, Teil von relevanten Online-Foren oder Communities zu sein.

Es gibt auch ein paar fantastische Tools, die Ihnen bei der Entdeckung von interessanter Themen helfen können. Um nur ein paar dieser Tools zu nennen:

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Sie müssen bei diesen Tools nur einen Suchbegriff eingeben, z.B. Google Ranking verbessern und erhalten dann eine Vielzahl an Fragen, alternativen Begriffen und bewährten Content-Ideen, die genutzt werden können, um die eigenen Inhalte zu erstellen.

1.10 So erstellen Sie tollen Content, der Ihr Ranking verbessert

Bei der Erstellung von Inhalten, egal ob es sich um Support- oder Ranking-Content handelt, sollten Sie immer versuchen, die bestmögliche Qualität zu liefern.

Es spart Ihnen in der Zukunft einen Haufen Zeit von Anfang an herausragenden Content zu produzieren.

Denn, wie wir wissen, helfen herausragende Inhalte dabei, besser bei Google zu ranken, da Ihre Besucher den Content toll finden und die Chance steigt, dass Sie neue, wertvolle Backlinks gewinnen.

Natürlich ist es möglich mit schrecklichen, unlogischen und kaum lesbaren Inhalten bei Google ganz vorne zu stehen.

Jedoch meist nicht lange... Und nachhaltig ist diese Strategie auch nicht.

Deswegen sollten Sie die folgenden 7 Punkte beachten, wenn Sie Content für die eigene Webseite produzieren bzw. produzieren lassen:

  1. Schreiben Sie eine Einleitung, so dass der Leser direkt weiß, was er zu erwarten hat

  2. Strukturieren Sie Ihren Texte sinnvoll mit Unterüberschriften, Absätzen und Aufzählungen

  3. Achten Sie darauf Bilder & Videos zu verwenden, um den Text aufzulockern

  4. Bilden Sie keine ewig-langen Sätze. Kurz und Prägnant!

  5. Achten Sie darauf, dass Grammatik und Rächtschraibung korrekt ist

  6. Nutzen Sie Beispiele, um Ihre Aussagen zu unterstreichen

  7. Schließe Sie mit einem Fazit, wo alles nochmal kurz zusammengefasst ist

Es gibt zwar auch einige Tools, die Ihnen dabei helfen können besser zu schreiben, Pflicht sind diese jedoch nicht!

Immer bevor ich bei einem Artikel auf Veröffentlichen drücke, nehme ich mir ein paar Minuten Zeit und lese mir den Text selber laut vor.

Denn was sich im Kopf gut anhört, muss noch lange nicht gesprochen oder gelesen gut klingen.

Falls Sie beim Korrekturlesen an einer Stelle hängen bleiben oder etwas unklar ist, sollten Sie diesen Abschnitt anpassen!

Okay, jetzt wo Sie…

  • alles über das Fundament einer tollen Webseite wissen
  • die Keywords kennen für die Sie Ihr Ranking verbessern wollen
  • wissen, was guten Content ausmacht

...sollten Sie auch noch wissen, wie die Ranking-Position Ihrer Webseite in den Suchergebnissen überwacht werden kann.

1.11 Google Ranking überwachen

Damit Sie beobachten können, wie sich das Webseiten-Ranking entwickelt, sollten Sie die wichtigen Suchbegriffe mit einem SEO-Tool prüfen.

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So haben Sie immer einen Überblick darüber, ob die SEO-Bemühung auch Früchte tragen.

Hier sehen Sie einen Beispiel-Screenshot von dem Ranking eines lokalen Unternehmers.

Screenshot-Serplab-Ranking-Verbesserung-ueberwachen-
In der ersten Spalte des Screenshots sehen Sie die Ranking-Verbesserung seit dem letzten Check. In der zweiten Spalte steht die aktuelle Position in den Suchergebnissen. In der dritten Spalte steht die bisher beste Position, rechts daneben die Platzierung beim Start des Projektes. Zu guter Letzt wird  das monatliche Suchvolumen angezeigt.

SEO-Tools, mit denen Sie Ihr Ranking überwachen können, gibt es wie Sand am Meer. Manche sind kostenlos, andere teuer und wieder andere sind Freemium.

Das Tool, das sich für SEO-Anfänger, sowie fortgeschrittene am besten eignet, ist serprobot.com.

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Die kostenfreien SERP-Bots von SerpRobot können 25 Keyword-Checks pro Tag durchführen, während die Pro-Bots 600 Keyword-Checks pro Tag durchführen können. Der kostenfreie Bot sollte am Anfang für die Meisten ausreichen!

Falls Sie mit Ihrem Projekt doch an die Grenzen stoßen, können Sie sich für $4.99 pro Monat einen Pro-Bot anheuern. Dieser Preis ist für die SEO-Branche ein echter Schnapper...

So erstellen Sie Ihr erstes Keyword-Projekt:

  1. Melden Sie sich bei SerpRobot an & loggen sich ein
  2. Klicken Sie auf My Dashboard
  3. Klicken Sie auf New Project
  4. Geben Sie Ihrem Projekt einen Namen & tragen die URL Ihrer Webseite ein
  5. Tragen Sie die Suchbegriffe unter Keywords ein
  6. Wählen Sie Google Region das korrekte Land aus, z.B. Germany
  7. Klicken Sie dann auf Add Project

Tipp: Wenn Sie hauptsächlich in einer bestimmten Region gefunden werden wollen, z.B. als lokaler Dienstleister, können Sie unter Advanced Options einstellen, dass nur die Suchergebnisse aus dieser Region analysiert werden.

Advanced-Options-bei-Serplab

Ebenso sind Sie nicht nur auf die Standard-Google-Suche beschränkt, sondern können sich auch die Bing-, Yahoo-, Google Local- und sogar YouTube-Suchergebnisse anzeigen lassen.

Fürs Erste sollten Sie jedoch mit den Standard-Einstellungen arbeiten.

Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn es zu großen Schwankungen in dem Google-Ranking kommt. Gerade bei neuen Webseiten kann der Google-Algorithmus sehr „launisch“ sein.

Und, wie bereits zu Anfang erwähnt, ist Geduld erforderlich.

Damit Sie in Ihrem Keyword-Projekt schon bald grüne Zahlen, Daumen und Sterne sehen, wird es Zeit für...

Schritt 2: Sorgen Sie dafür, dass Google Sie liebt & Ihr Ranking geht durch die Decke!

Im zweiten Schritt sorgen wir dafür, dass Ihre Online-Präsenz die besten Voraussetzungen hat, um bei Google ganz oben zu stehen. 

Nachdem wir nun in etwa wissen, worauf es Google ankommt, Sie sich einen guten Host und eine tolle Domain gesichert haben, wird es Zeit von der Theorie in die Praxis zu gehen!

Da es sinnvoll ist erstmal vor der eigenen Haustür zu fegen, beschäftigen wir uns erst mit dem optimalen Aufbau und Optimierung einer Webseite, also OnPage SEO.

Danach widmen wir uns allem, was abseits Ihrer Webseite wichtig ist (OffPage SEO).

2.1 Die Basics der OnPage Optimierung

Okay, los geht’s.

Als erstes werden wir uns mit der URL- und Metadaten-Optimierung beschäftigen. Wenn Sie hier alles richtig machen, wird Ihr OnPage besser sein, als das der Mehrheit der Webseiten im großen und weiten Internet.

Und wenn Sie sich mal die Suchergebnisse verschiedener Keywords anschaust, werden Sie merken, dass sich auf vielen Webseiten massive OnPage-Fehler eingeschlichen haben... Beziehungsweise die Basis schlicht vergessen wurde.

Und hier liegt Ihre Chance!

Bei Suchergebnissen, wo „schlechte“ Webseiten bei Google ganz oben stehen, können Sie schon erahnen, dass es nicht besonders schwer wird, diese zu überholen.

Falls Sie für Ihre Webseite WordPress nutzen, sollten Sie entweder das Yoast SEO-Plugin oder eine Alternative installieren. Pflicht ist ein SEO-Plugin nicht, aber dadurch wird die OnPage-Optimierung einfacher und schneller.

SEO-Plugins gibt es für (fast) jedes CMS. Einfach mal danach googlen und das beste auswählen.

Aber keine Sorge, es ist auch ohne SEO-Plugin möglich das HTML manuell zu bearbeiten und die entsprechenden Tags zu setzen. Das ist halt nur ein bisschen komplizierter.

2.2 Optimierung der URLs

URLs sollten immer so kurz und prägnant wie möglich sein. Deswegen sollten Sie darauf achten, dass sie nicht unnötig lang werden.

Für diesen Beitrag sieht die URL so aus:

https://business.trustedshops.de/blog/google-ranking-verbessern/

Das ist eine deutliche bessere URL als...

https://business.trustedshops.de/blog/seo/2019/november/artikel/google-ranking-verbessern--ultimative-anleitung/

Bei den meisten Content Management Systemen können Sie einstellen, wie die URLs erstellt werden sollen.

Zur Not kann Ihnen auch hier ein SEO-Plugin bei der Anpassung helfen.

Warum eine kurze und „sprechende“ URL von Vorteil ist...

Eine kurze URL hat gleich mehrere Vorteile:

  • Es ist besser für das SEO

  • Besucher können Sie sich leichter zu merken

  • Es sieht professioneller aus

Wenn Sie eine Unterseite mit Ranking-Content veröffentlichst, sollte Sie den Begriff, für den Sie gefunden werden wollen, unbedingt in die URL einbauen.

An einem Beispiel:
So soll dieser Artikel für den Suchbegriff „Google Ranking verbessern“ gefunden werden und die URL ist (...)/blog/google-ranking-verbessern/

2.3 Optimierung der Meta-Daten

Die Meta-Daten sind HTML-Attribute, die Suchmaschinen dabei helfen zu verstehen, worum es auf einer Webseite geht.

So wird die Bewertung einer Webseite vereinfacht und ein gutes Google-Ranking wird wahrscheinlicher.

Der Meta-Title

Der Meta-Title ist das HTML-Attribut, das Suchmaschinen und Browsern sagt, welcher Text in den Suchmaschinen als Titel angezeigt werden soll bzw. als Tab-Titel angezeigt wird.

Google zeigt typischerweise die ersten 50-60 Zeichen eines Titel-Tags an. Wenn Sie Ihre Titel unter 60 Zeichen halten, können Sie verschiedenen Studien zufolge davon ausgehen, dass die meisten Ihrer Titel richtig angezeigt werden.

Es gibt keine genaue Zeichenbeschränkung, da die Zeichen in der Breite variieren können und die Anzeigetitel von Google maximal (derzeit) bei 600 Pixel liegen.

Die Meta-Description

Die Metabeschreibung ist ein Ausschnitt von bis zu ca. 155 Zeichen, der den Inhalt einer kurz Seite zusammenfasst.

Suchmaschinen zeigen die Meta-Description in den Suchergebnissen meist dann an, wenn sich der gesuchte Begriff innerhalb der Beschreibung befindet, so dass die Optimierung der Metabeschreibung für die Suchmaschinenoptimierung auf der Seite entscheidend ist.

Mit diesem Tipp schreiben Sie eine gute Meta-Description:

  1. Suchen Sie bei Google nach dem Keyword, für das Sie gerne ranken würden

  2. Dann notieren Sie die Wörter, die fett gedruckt sind (Bei dem Suchbegriff Google Ranking verbessern, sind „Google“, „Ranking“, „verbessern“ zum Beispiel fett markiert)

  3. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Keyword also definitiv auch in der Metabeschreibung angeben

  4. Eine gute Beschreibung hat meist einen Handlungsaufruf oder eine Frage, die ein Ja impliziert. „Wollen Sie Ihr Google Ranking verbessern? (...)

2.4 Content-Optimierung

Wir haben bereits über Content gesprochen.

Sie wissen, worauf es ankommt und das Google immer versucht, die bestmöglichen Suchergebnisse auszuspielen, um die Suchenden zufrieden zu stellen. Tolle Inhalte spielen dabei eine große Rolle.

Optimierter Content ist aber auch ein wichtiger Faktor bei der OnPage-Optimierung, da guter Content mit einem gutem Google Ranking gleichzusetzen ist.

Doch was macht tolle Inhalte aus?

Die Anzahl der Wörter bzw. Content-Länge

In jeder Branche, Mini-Nische und sogar für jeden einzelnen Suchbegriff gibt es eine ungefähre Content-Länge, die erreicht werden sollte.

Tendenziell gilt jedoch, dass es einfach ist das Google Ranking zu verbessern, wenn die Inhalte auf einer Webseite größer und besser sind als die der Konkurrenz.

guter content reaktion

Ihnen sollte immer bewusst sein, dass Besucher Ihren Content konsumieren werden. Daher sollten Sie darauf achten, dass Sie vernünftigen Content produzieren, der die Tonalität Ihrer Zielgruppe trifft.

Wenn Ihr Text sich zum Beispiel so ließt, als wäre er von einem 12-jährigen geschrieben worden, der als Kleinkind auf den Kopf gefallen ist, wird es schwer bei Google ganz nach vorne zu kommen…

Wohingegen es Ihr Leben und Ranking deutlich einfacher macht, wenn Sie Ihren Content gut strukturieren und in einer hohen Qualität produzieren.

Um einen Eindruck zu bekommen, wie lang und „gut“ die Inhalte auf Ihrer Webseite sein sollten, können Sie die Suchergebnisse anschauen, die für diesen Suchbegriff auftauchen.

Klicken Sie die ersten Ergebnisse an und prüfen Sie, wie viel Text auf den Webseiten zu finden ist und diese Zahlen bei Excel einzutragen.

So können Sie die Top 10-Suchergebnisse und deren Wortanzahl auflisten, um einen ordentlichen Überblick zu bekommen.

Als Tools können Sie dafür den WordCounter (einfach) oder SEO Quake (fortgeschritten) nutzen.

Wenn Sie also feststellsen, dass die Top 3-Ergebnisse eine Wortanzahl von ca. 1500 Wörtern aufweisen und Ranking-Position 4-10 nur ca. 1000 Wörter haben, sollten Sie versuchen mindestens 1500 Wörter zu erreichen.

Wahrscheinlich sollten Sie sogar noch eine Schippe drauflegen... Solange Sie relevant bleiben können und sinnvolle Informationen liefern.

Langer Content ohne Mehrwert für den Leser kann zwar zu einer guten Positionierung in der Suchergebnissen führen, lässt Sie und Ihr Angebot aber nicht gut dastehen.

Ein unzufriedener Besucher wird Ihre Webseite enttäuscht verlassen und wohl nicht wiederkommen.

content ohne mehrwert

Und das wäre doch schade!

Keyword-Proximität

Bevor ich angefangen habe mich mit SEO zu beschäftigen, kannte ich das Wort Proximität nicht mal.

Es ist aber zum Glück nicht so kompliziert, wie es sich anhört!

Damit ist nämlich nur gemeint, wo Ihre Keywords im Content platziert sind.

keyword-proximitaet

Wie Ihnen beim Lesen dieses Textes vielleicht aufgefallen ist, verwende ich nur selten den exakten Suchbegriff für den diese Webseite gefunden werden soll.

Anstatt zwanghaft „Google Ranking verbessern“ in jeden Absatz und Überschrift einzufügen, kommt es nur an Stellen vor, wo es wirklich Sinn macht.

Es ist viel natürlicher und besser, wenn Sie Keyword-Variationen und thematisch passende Worte in Ihrem Text einfließen lässt.

Denn Google ist schlau genug, um zu erkennen worum es in Ihrem Content geht. 

Deswegen finden Sie in diesem Text Variationen wie…

  • Ranking verbessern

  • bei Google nach vorne

  • Platzierung in den Suchergebnissen

  • gutes Ranking

  • etc.

Sie haben ungefähr die selbe Bedeutung wie mein Haupt-Keyword, lockern den Text aber auf und wirken natürlicher.

Die Keyword-Dichte

Wenn Sie schon ein paar Jahre im Internet unterwegs sind, werden Sie sich an die Anfangszeiten des Internets erinnern.

Und die Such-Algorithmen waren nicht wirklich weit entwickelt…

Das sorgte dafür, dass Webseiten, die ihr Keyword einfach hunderte Male auf der Seite unterbrachten, bei Google ganz vorne standen.

Ohne Mehrwert, sondern mit purem Spam!

spam-blogimage-keyword-dichte

Das hat sich zum Glück geändert, aber die Keyword-Dichte war früher ein wichtiger Faktor.

Nachdem dem Begriff-Spam Einhalt geboten wurde, wurde eine Zeit lang eine Keyword-Dichte von 10% empfohlen, dann 1%, dann 2,5%, dann...

Ach, dann ist es auch nach abhängig von der Branche, der Stärke Ihrer Domain und 100 anderen Faktoren.

Aber im Grunde können Sie sich es sehr, sehr einfach machen.

Schreiben Sie einfach natürlich über Ihr Thema – so wie Sie sprechen würden – und es wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu Problemen kommen.

Trotzdem... Bei einem Text, der aus 500 Wörtern besteht, sollte der exakte Suchbegriff maximal 15x (3%) vorkommen. Sogar eher seltener oder alternativ formuliert.

Externe Verlinkungen

Beim Schreiben von Content wird empfohlen, dass auf vertrauenswürdige Seiten in Ihrer Nische oder Branche verlinkt wird.

Auch Blogger und Webseiten-Betreiber, die ihre Seite nicht direkt für Suchmaschinen optimieren, machen das dauernd, um Lesern weitere Informationen zu liefern oder um eine Quelle anzugeben.

Ebenso sorgen Sie so dafür, dass Ihr Content mit etwas Relevantem verknüpft ist. Trotzdem sollten Sie drauf achten, diese Links an Stellen zu setzen, wo es Sinn macht und nicht zu Ihrer Konkurrenz verlinken.

Sie wollen ja Ihr eigenes Ranking verbessern und nicht das der Konkurrenz...

link sorgen fuer vertrauen

Mehrere Studien haben ergeben, dass es sich externe Verlinkungen positiv auf die Platzierung in den Suchergebnissen auswirkt, wenn Sie Links zu thematisch relevanten Webseiten setzen.

Hier finden Sie eine Case Study zu dem Thema...

Interne Verlinkungen

Eine Interne Verlinkung ist quasi ein Backlink. Nur das er nicht von einer anderen Seite kommt, sondern von einer Unterseite auf Ihrer Webseite zu einer anderen Unterseite.

Wikipedia ist das beste Beispiel für interne Verlinkungen:

interne-verlinkungen-wkipedia

Jedes dieser blauen Wörter, Links, führt zu einem anderen Artikel auf der Webseite.

Sie helfen dem Besucher dabei, sich auf der Webseite zurecht zu finden, Neues zu entdecken und sorgen dafür das die „Power“ einer Webseite gleichmäßig verteilt wird.

Das Setzen von internen Links ist also für SEO und die Nutzererfahrung sinnvoll.

Es gibt 4 Arten von internen Verlinkungen. Jeder Link-Typ wird anders gewichtet:

  • Content-Links: Das sind die internen Links im Hauptteil des geschriebenen Contents, also zum Beispiel in Ihrem Artikel. Diese Backlinks haben die meiste „Link-Power“.

  • Links in der Seitenleiste: Das sind alle Backlinks innerhalb der Sidebar einer Webseite. Meistens führen diese Links zu aktuellen Blogbeiträgen, OptIns oder Informationsseiten.

  • Links in der Navigationsleiste/Menü: Das sind die Links in einer Navigationsleiste/Menü. In den meisten Fällen leiten sie den Besucher zu der Homepage, dem Blog, der Über Uns-Seite,  zum Kontakt oder weiteren Informationen.

  • Fußzeilen-Links: Das sind alle Backlinks im Footer-Bereich einer Website.

Die internen Backlinks sollten zu Unterseiten verlinken, die bei Google gefunden werden sollen.

Vereinfacht dargestellt sieht die Struktur so aus:

support links

Denn jede Webseite (und jede Unterseite) hat Link-Power, die weitergegeben werden kann.

Das bedeutet, dass jeder Link diese Power weiterleiten und an eine andere Unterseite (bzw. externe Webseite) weitergeben kann.

Damit Ihre Webseite gleichmäßig gestärkt wird, sollten Sie darauf achten interne Verlinkungen zu nutzen. Der Fokus sollte dabei jedoch auf dem Links zu dem Ranking-Content liegen und nicht auf dem Support-Content.

Damit keine Power verloren geht, sollte regelmäßig eine Link-Analyse durchgeführt werden.

So erkennen SIe, ob ein externer oder interner Link auf eine Seite zeigt, die ggf. gar nicht mehr existiert — was vermieden werden sollte.

Interne Verlinkung – Ankertext

Der Ankertext besteht aus den Zeichen/Worten mit denen ein Link maskiert ist. 

In jedem modernen CMS ist es nicht mehr nötig die Links manuell zu coden. Meistens gibt es dafür auch ein Symbol im Editor.

Als Profi markieren Sie die Wörter, die Sie verlinken wollen, drücken dann STRG + K (PC) oder CMD + K (Mac) und fügen den passenden Link ein.

ankertext-beispiel

Im Gegensatz zu Backlinks von fremden Webseiten, müssen Sie bei der Erstellung interner Links nicht so sehr auf den Ankertext achten.

Worauf Sie bei normalen Backlinks achten müssen, verrate ich dir später.

Ob es nun genau der Begriff ist, für den Sie bei Google gefunden werden wollen, oder etwas thematisch relevantes ist dabei nicht so wichtig.

Aber auch hier gilt, wie immer in der Suchmaschinenoptimierung, nicht übertreiben!

Wenn Sie zum Beispiel für den Begriff „Ballonfahrt“ gefunden werden wollen, sollten Sie auf keinen Fall jedes Mal einen Link setzen, nur weil Sie das Wort „Ballonfahrt“ auf anderen Unterseiten oder Artikeln nutzen.

Halten Sie sich einfach grob an diese Regeln:

  1. Nutzen Sie interne Verlinkungen, um auf relevante Seiten hinzuweisen

  2. Nutzen Sie pro 100 Wörter nur eine interne Verlinkung

  3. Nutzen Sie maximal 7 interne Verlinkungen pro Seite

  4. Verlinken Sie nicht nur exakte Suchbegriffe, sondern auch thematisch relevante oder sogar unspezifische Begriffe (den Domain-Namen, die URL, „mehr lesen“, „hier klicken“, „weitere Informationen“, usw.)

Bei kleineren Webseiten ist es sehr einfach eine sinnvolle Link-Struktur aufzubauen.

Vor allen, wenn die Webseite nur auf einen Suchbegriff bzw. Thema ausgerichtet ist.

Gibt es mehrere Begriffe oder Themen, die bei Google gut positioniert werden sollen, empfehle ich auch hier wieder den Einsatz einer Excel-Tabelle.

So können Sie auf einen Blick sehen, welcher Ranking-Content bereits wie viele interne Backlinks bekommen hat und alles wird deutlich übersichtlicher.

verwirrende struktur

Bilder und Videos

Während der Textinhalt allgemein als der wichtigste Bestandteil einer Webseite gilt, wird heutzutage fast erwartet, dass mehr zu sehen ist als eine Menge Buchstaben.

Abgesehen von Fachtexten oder wenigen Ausnahmen, sollten Sie sich folgendes merken:

zu viel text

Eine Webseite ohne Bilder und Videos schreckt Besucher (meistens) ab.

Doch nicht nur das. Bilder und Videos haben noch mehr Vorteile…

  • Sie sind ein „Augenschmaus“: Ansprechende Bilder können dabei helfen, einen Beitrag zu verschönern, die Aufmerksamkeit der Leser auf die Texte zu lenken und sie so dazu zu ermutigen, den Beitrag wirklich zu lesen.

  • Sie helfen bei der Informationsvermittlung: Ganz nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“ können Grafiken dazu genutzt werden, um einen Punkt zu veranschaulichen, Beispiele zu verdeutlichen und Daten darzustellen.

  • Ranking-Chance: Fast jeder hat schon mal die Google-Bildersuche genutzt. Bilder bieten eine weitere Möglichkeit, in den Suchergebnissen gelistet zu werden, wenn sie richtig optimiert sind.

Apropos Bilder-SEO…

Mit der richtigen Verwendung von Titel- und Alt-Tags, sowie optimierten Dateinamen können sogar Bilder für Suchmaschinen optimiert werden, um dem Beitrag ein weiteres SEO-Element auf der Seite hinzuzufügen.

Titel-Tag

Für den Titel-Tag ist es generell empfehlenswert einen sinnvollen Dateinamen zu wählen.

Wer schon mal Fotos von seiner Kamera oder Smartphone auf den Computer übertragen hat, weiß, dass die Bilder meist mit IMG_00134.jpeg oder etwas ähnlichem benannt sind.

Manche SEOs geben den Hinweis, dass Keywords in dem Titel des Bildes vorkommen sollten.

Das sollten Sie (nicht) machen…

Zumindest nicht zu oft und exzessiv, sonst trägt plötzlich jedes Bild auf einmal fragwürdige Dateinamen, wie

  • kaffeemaschinen-vergleich-bosch-nescafe-miele-guenstig-teuer-top-10.jpg
  • kaffeemaschinen-vergleich-bosch-nescafe-miele-guenstig-teuer-top-10-1.jpg
  • kaffeemaschinen-vergleich-bosch-nescafe-miele-guenstig-teuer-top-10-2.jpg

Lassen Sie sich an dieser Stelle gesagt sein, dass der Nutzen aus dieser Strategie geringer ist als der Aufwand.

Ebenso verlieren Sie schnell den Überblick und können nicht mehr schnell nach einem Bild suchen.

Wenn ich in meinem Backend nach einem Bild suche, kann ich einfach den passenden Begriff eintippen und finde genau das, wonach ich gesucht habe.

Alt-Tag (Alt Text)

Alt-Tags waren ursprünglich dafür gedacht das Bild für Sehbehinderte zu beschreiben.

Wenn Ihrer Webseite also ein Bild auftaucht, worauf drei lachende, junge Frauen in Sportkleidung in einem Yoga-Studio zu sehen sind, sollten das auch in Ihrem Alt-Text stehen.

Beispiel-Bild-Alt-Tags

So sollten Alt-Tags benutzt werden. Sie können aber auch für SEO-Zwecke verwendet werden indem Keywords und thematisch relevante Begriffe im Alt-Text benutzt werden.

Der Alt-Text für das Bild oben könnte also auch…

Drei glückliche, junge Frauen in Sportbekleidung freuen sich über die Verbesserung ihres Rankings. Sie sind in einem Yoga-Studio.

…sein.

Hier ist jedoch Vorsicht geboten.

Sie sollten wenig bis gar keine Keywords in den Alt-Tags nutzen, da sie zu der Keyword-Dichte zählen.

Stattdessen sollten Sie die Alt-Tags wirklich (fast) nur als Bildbeschreibung nutzen.

Ab und zu kannst können Sie Long-Tail-Keywords oder semantische Begriffe nutzen, um sich trotzdem einen kleinen SEO-Bonus zu sichern, während Sie das Bild beschreiben.

Schritt 3: Mach Sie sich einen Namen

„Sich einen zu Namen machen ist der nächste Schritt, um eine Ranking-Verbesserung zu erreichen…“

fremd frage unbekannt

Würden Sie einem Menschen zu 100% vertrauen, wenn Sie ihn nicht kennen und noch nie von ihm gehört haben?

Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Und Google sieht das genauso.

Daher wird eine Webseite ohne Empfehlungen von „Googles Freunden“ schwerer gefunden.

Mit „Googles Freunden“ sind andere sehr starke, autoritäre Seiten (z.B. Facebook, Instagram, Medium, YouTube, etc.) gemeint.

Zum Glück ist es sehr einfach diese „Empfehlungen“, oder besser gesagt Backlinks, zu bekommen und so das Vertrauen von Google zu gewinnen.

3.1 Bauen Sie eine „Soziale Festung“

Es gibt hunderte Seiten, die mehr oder weniger Vertrauen an Ihre Webseite weitergeben können.

Diese SEO-Technik nennt sich „Soziale Festung“, da Sie Ihre Webseite mit starken Social Media-Profilen umringen.

social fortress

Aber keine Sorge…

Sie müssen Ihre Webseite nicht auf hunderten sozialen Plattformen eintragen.

Am Anfang sollten Sie für Ihre Webseite zumindest bei der Top 5 ein Profil anlegen.

Top 5 – Social

Fülle bei diesen Webseiten das Profil vollständig aus, beschreiben Sie Unternehmen, laden Sie Ihr Logo hoch und verlinken Sie auf Ihre Webseite.

  • Facebook Business-Seite

  • Instagram-Profil

  • Twitter-Profil

  • YouTube

  • Pinterest

Optionale Social Profiles

  • about.me
  • Xing & LinkedIn
  • Medium.com
  • WordPress
  • Tumblr
  • Blogspot
  • Weebly
  • Pen.io
  • Angelfire
  • Behance
  • Bravesite
  • BuzzFeed
  • Crunchbase
  • Dailymotion
  • Delicious
  • Digg
  • Diigo
  • Disqus
  • Edublogs.org
  • Issuu
  • Livejournal
  • minds.com
  • MySpace
  • Quora
  • Reddit
  • Slideshare
  • Soup
  • Strikingly
  • StumbleUpon
  • Weebly
  • Wikidot
  • Wiki.answers.com
  • Yola
  • und hundert weitere…

Viele dieser Plattformen erlauben es Ihnen nicht nur einen Link zu der eigenen Webseite zu setzen, sondern auch zu anderen Plattformen.

Das ist sinnvoll, da es die Profile miteinander verbindet und so den Kreis des Vertrauens stärkt.

social fortress unterstützung

Nachdem Sie sich alle wichtigen Empfehlungen der großen Seiten gesichert hast, wird es Zeit für die zweite Empfehlungsrunde:

3.2 Lokale Empfehlungen

Um bei Google ganz nach vorne zu kommen, Ihr Ranking zu verbessern und so neue Kunden zu gewinnen, müssen Sie auch eine lokale Relevanz schaffen.

Das lässt sich erreichen in dem Sie Ihre Webseite, beziehungsweise das Unternehmen, in verschiedenen Online-Verzeichnissen eintragen. Stellen Sie es sich wie die Gelben Seiten des Internets vor.

Das wichtigste Verzeichnis für Google ist...

3.3 Google MyBusiness

Wer hätte es gedacht…

Da das eigene Unternehmensprofil bei lokalen Suchanfragen angezeigt wird, ist es sehr wichtig hier alles richtig zu machen.

Wenn Sie noch kein MyBusiness-Profil angelegt haben, können Sie das hier nachholen. Der Prozess ist sehr einfach gehalten und schnell erledigt.

Nachdem Sie sich angemeldet hast, erhalten Sie nach ein paar Tagen einen Brief von Google, um zu bestätigen, dass es sich auch um ein echtes Unternehmen handelt.

Folgen Sie den Anweisungen aus dem Brief und voilà fertig.

Achten Sie unbedingt darauf, die richtigen Daten einzutragen.

Also den korrekten Unternehmensnamen, die richtigen Öffnungszeiten & Kontaktmöglichkeiten, sowie die Branche, die Ihr Angebot am besten beschreibt.

Google bietet Nutzern die Möglichkeit das Business-Profil mit einer Vielzahl von Bildern und Videos auszustatten.

Das bedeutet, dass Sie…

  • Ihr Logo

  • Bilder von Ihnen

  • Ihren  Mitarbeitern

  • Ihrem Unternehmensstandort

  • ein Hintergrundbild, sowie ein Video/360-Grad-Video (falls vorhanden)

…hochladen sollten.

Falls Sie an mehreren Standorten aktiv sind, muss dieser Prozess für jeden einzelnen wiederholt werden.

Sobald Google Ihre Echtheit bestätigt hat, ist das MyBusiness-Profil auffindbar. Glückwunsch!

Ob alles richtig ist, können Sie überprüfen indem Sie Ihren Unternehmensnamen googeln.

Sie können auch direkt ausprobieren, ob Sie bereits gut positioniert werden, indem Sie nach Ihrem Angebot oder Ihrer Dienstleistung googen.

Wenn alles geklappt hat, erwarten Sie bei der Suche nach Ihrem Unternehmen eventuell folgendes Ergebnis & Ihr Unternehmen ist zu sehen!

Google-MyBusiness-Beispiel-Ranking

Ihr Unternehmen taucht bereits auf? Glückwunsch!

Noch nicht?

Kein Grund zur Sorge, wir fangen ja gerade erst an.

Jetzt fehlen nur noch die anderen Online-Verzeichnisse. Um auch hier alles richtig zu machen, sollten Sie die exakten Daten abspeichern, die von Google MyBusiness verwendet werden.

Wenn Google MyBusiness IhreAdresse also mit Musterstr. 5, anstatt Musterstraße 5 anzeigt, kopieren Sie auch Musterstr. 5

Das selbe gilt auch für Ihre Telefonnummer, etc.

3.4 Google Ranking verbessern mit lokalen Empfehlungen

Mit den Google MyBusiness-Daten legen Sie nun ein Profil bei Online-Verzeichnissen an.

Die wichtigsten Verzeichnisse sind:

  • meinestadt.de
  • gelbeseiten.de
  • klicktel.de
  • branchenbuchsuche.de
  • hotfrog.de
  • yelp.de
  • golocal.de
  • 11880.com

Es gibt noch weitere branchenspezifische Verzeichnisse, wo Sie Ihr Unternehmen eintragen können.

Um die passenden Verzeichnisse zu finden, müssen Sie nur

„[Ihre Branche] Verzeichnis“

googeln.

Tipp: Die Investition in Verzeichnisse, wo Sie für einen Eintrag zahlen müssen, lohnen sich in den meisten Fällen nicht!

Am Beispiel Anwalt.de:
Anstatt den Jahresbeitrag von über 700€ zu bezahlen, könnten Sie bei einem Klickpreis von 1€ über 700 potentielle Kunden auf Ihre Webseite lenken, wenn Sie stattdessen in Online-Werbung investieren.

Überlegen Sie selbst, welche Premium-Eintragungen sinnvoll erscheinen.

Die meisten Online-Plattformen bieten Ihnen die Möglichkeit Ihr Unternehmen vorzustellen. Diese Option sollten Sie wahrnehmen, damit Google & potentielle Kunden verstehen, was Sie anbieten.

Quasi ein kleiner Pitch.

Sie können gerne meinen Standard-Pitch nutzen und auf Ihr Unternehmen, Online-Shop oder Blog anpassen:

Wir helfen (Ihre Zielgruppe) dabei (positives Resultat zu erreichen). Mit Hilfe von (Ihrem Angebot) wird (positives Resultat #1) und (positives Resultat #2) — ohne dass (Ihre Zielgruppe etwas tun muss, was sie nicht will/mag).

Um Ihnen Inspiration zu liefern... Hier ein Beispiel-Pitch:

Ich helfe lokalen Unternehmern dabei neue Kunden über das Internet zu gewinnen. Mit Hilfe von bewährten Marketing-Strategien werden automatisch neue Kunden gewonnen und der Umsatz langfristig gesteigert, ohne dass der Geschäftsführer wertvolle Zeit investieren muss und sich so komplett auf sein Unternehmen konzentrieren kann.

Fügen Sie Ihren Mini-Pitch in die Webseitenbeschreibung der Verzeichnisse und verschiedenen Plattformen ein.

Nachdem das erledigt ist, steht Ihre Webseite nicht mehr ganz alleine im großen Internet da, sondern wird von den wichtigen Seiten empfohlen und kann sich über mehr Vertrauen von Google freuen.

Was uns zum nächsten Punkt bringt.

3.5 Positive Bewertungen als Ranking-Boost

Wenn Sie Mehrwert bieten, entweder in Form von guten Produkten oder hilfreichen Artikeln, werden Sie Besucher (und potentielle Kunden) bereits als Branchenexperte wahrnehmen und Ihnen eher vertrauen.

Es schadet jedoch nicht, diesen Experten-Status mit Hilfe von Bewertungen zu festigen.

Denn ca. 88% der Menschen glauben Kundenbewertungen von fremden Personen im Internet fast genauso sehr, wie von Freunden und Familie (Quelle).

Deswegen sollten Sie sich angewöhnen immer nach einer Bewertung zu fragen. Dies kann bei lokalen Dienstleistern manuell passieren oder automatisiert, wenn Sie online verkaufen.

Die Lösungen von Trusted Shops sind genau dafür gemacht. Mehr Informationen.

Und haben Sie keine Sorge: Die meisten Kunden bewerten positiv.

Da Google es sich zur Aufgabe gemacht hat immer das bestmögliche Suchergebnis auszuspielen, tauchen selten Unternehmen mit schlechten oder keinen Bewertungen auf.

Wer würde schon ein schlechtes Restaurant empfehlen,... Oder einen Handwerker, der alles noch schlimmer macht... Oder einen Unternehmensberater, der mit seinen Ideen ein Unternehmen gegen die Wand fährt...

Aus diesem Grund sind positive Bewertungen für Google ein wichtiger Ranking-Faktor, wenn es um die lokalen Suchergebnisse oder Produktseiten geht.

Positive Bewertung können also dafür sorgen, dass…

  • mehr neue Kunden gewonnen werden

  • potentielle Kunden Ihnen und Ihren Produkten eher Vertrauen schenken

  • sich Ihr Ranking verbessert

  • Sie als Experte und einzige vernünftige Wahl wahrgenommen werden

Tipp: Sammeln Sie jede positive Bewertung! So können Sie jedes Mal, wenn Ihre Seriosität oder Vertrauenswürdigkeit hinterfragt wird, auf dutzende positive Kundenmeinungen verweisen.

Für das lokale Google-Ranking ist es am besten, wenn Ihre Kunden das Unternehmen direkt via MyBusiness bewerten.

Bewertungen haben also eine sehr hohe Priorität!

Wenn Sie nur einen „Tipp“ aus diesem Guide umsetzt, dann sollte es dieser sein, da positive Bewertungen für Vertrauen sorgen. Und Vertrauen ist der wichtigste Faktor, um erfolgreich online zu verkaufen.

Wenn Sie alle Tipps, Tricks und Best Practices dieses Guides bisher implementiert haben, wird sich Ihr Ranking mit riesiger Wahrscheinlichkeit in kurzer Zeit verbessern und Sie werden online besser dastehen als Ihre Konkurrenz.

seo kaffee pause

Aber um Ihre Pole-Position in den Suchergebnissen zu zementieren oder die letzten paar Plätze zu erklimmen, müssen oft schwerere Geschütze aufgefahren werden.

3.6 Backlinks aufbauen

Denn durch den Link-Aufbau lässt sich das Google Ranking Ihrer Webseite schnell verbessern...

Erinnern Sie sich noch an den Satz „für eine Webseite ohne Empfehlungen ist es schwer die Position in den Suchergbenissen zu verbessern...“

Zum Glück können Sie bereits jetzt mehr Empfehlungen für sich verbuchen als ein großer Teil Ihrer Konkurrenz, sobald Sie die Empfehlungen von eben abgehakt haben.

In vielen Branchen reicht das bereits aus, um bei Google ganz vorne zu stehen.

Andere Branchen sind jedoch deutlich umkämpfter, da die Konkurrenz weiß, was für ein Umsatzpotential eine gute Positionierung in Google bedeutet. Deswegen müssen Unternehmer aus umkämpfteren Branchen noch einen Schritt weiter gehen.

Um zu verstehen, warum Empfehlungen/Backlinks anderer Webseiten so wichtig sind, müssen wir kurz die Anfänge von Google (vereinfacht) betrachten:

Die Idee für den Such-Algorithmus ist aus der Wissenschaft entstanden. Die Google-Gründer untersuchten wissenschaftliche Veröffentlichungen und analysierten auf welches die meisten anderen Texte verwiesen.

Eine Veröffentlichung, die oft von anderen Texten zitiert wurde oder auf die von anderen Forschern verwiesen wird, muss von Bedeutung sein.

Diese Logik wird immer noch von Google genutzt, um Webseiten zu bewerten und das Ranking festzulegen.

Verweise oder Empfehlungen anderer Webseiten werden, wie Sie bereits wissen, Backlinks genannt.

Als der Such-Algorithmus noch primitiv war, konnten schlaue Unternehmer einfach tausende Spam-Backlinks für ein paar Mark kaufen und so die eigene Position in den Suchergebnissen verbessern.

Zu dieser Zeit standen oft fragwürdige Webseiten ganz vorne, die wenig bis gar keinen Mehrwert lieferten.

Das funktioniert heutzutage nicht mehr. Zum Glück.

Trotzdem besitzen Backlinks immer noch eine immense Kraft, wenn es darum geht die Positionierung einer Webseite in den Suchergebnissen zu verbessern. Doch die Regeln haben sich geändert.

top ranking starke konkurrenz

Anstatt möglichst viele Backlinks aufzubauen, sollten möglichst starke Links aufgebaut werden.

Es gilt Qualität > Quantität, so ist eine Empfehlung von spiegel.de zum Beispiel viel, viel stärker als 1000 Backlinks von schlechten Spam-Webseiten.

Alleine über den Backlink-Aufbau lässt sich ein eigenes Buch schreiben, da es hunderte verschiedene Wege gibt mit denen sich Backlinks aufbauen lassen.

Damit dieser SEO-Guide nicht komplett den Rahmen sprengt, werden wir das Thema Backlinks nur kurz behandeln.

Hier sind 3 gute Methoden für den Backlink-Aufbau:

#1 Sponsor-Links

Sponsoring gibt es schon seit Jahrzehnten und Unternehmen nutzen diese Strategie seit jeher, um Werbung für sich selbst zu machen. Doch hier geht es nicht um Trikot-Sponsoring für einen Bundesliga- oder Kreisverein.

Viel eher geht es darum, sich mit einem kleinem Einsatz (finanziell oder materiell) einen Backlink zu sichern.

In unseren modernen Zeiten gibt es mehr Blogger und Webseiten als je zuvor. Viele davon machen einen guten Job, konnten eine große Leserschaft aufbauen und haben eine starke Webseite.

Es kostet nichts bei Bloggern und Webseiten-Betreibern anzufragen, ob ein bereits vorhandener oder neuer Blogpost gesponsert werden kann.

Bitten Sie den Blogger bei einer Übereinkunft darum, diesen (oder einen ähnlichen) Text mit einem Link zu Ihrer Webseite hinzuzufügen:

Dieser Blogpost wurde gesponsert von (Ihrem Unternehmen). Falls ihr Hilfe bei (Ihrer Dienstleistung) braucht, solltet ihr dort unbedingt mal vorbeischauen!

Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Webseite/der Blog irgendwie zu Ihrer Branche passt. Als Steuerberater sollten Sie sich also überlegen, ob Sie einen Beauty-Blog sponserst, der 14-jährige Mädchen als Zielgruppe hat.

Generell gilt: Bevor Sie sich um einen Backlink bemühen, sollten Sie die mögliche Ranking-Verbesserung erstmal außen vor lassen und sich fragen, ob Sie mit diesem Link die Aufmerksamkeit potentieller Kunden gewinnen könnten...

Stellen Sie sich diese Frage beim Backlink-Aufbau, sorgen Sie dafür, dass nur höchstrelevante Backlinks auf Ihre Webseite verweisen.

Diese Strategie hat bisher jedes Google Update überstanden und das Ranking vieler Webseiten langfristig verbessert.

Eine weitere Sponsor-Backlink-Quelle ist meetup.com

Auf der MeetUp-Seite lassen sich Treffen jeder Art mit gleichgesinnten Planen, sei es eine Veranstaltung für Poetry-Slammer, junge Selbstständige, Strick-Enthusiasten, Blockchain-Entrepreneure, Meditation-Aficionados, Buchbesprechungen oder abertausende andere Interessen.

Nicht ist einfacher als einen der Veranstalter zu kontaktieren und anzufragen, ob das nächste Event von Ihnen (mit Getränken, Speisen oder Geld) gesponsert werden kann.

Mit dieser Strategie können Sie sich jeden Monat ein paar starke Links sichern, ohne dafür viel Zeit oder Geld investieren zu müssen.

#2 Kommentar-Links

Das ist eine der ältesten Methoden, um Backlinks zu generieren.

Früher wurde diese Strategie oft für Spam genutzt, weswegen viele Webseiten-Betreiber sehr viel strenger geworden sind und nur gute Kommentare zulassen.

Das ist eine gute Sache!

„Toller Artikel!“, „Ja, sehr interessant“ oder „Das sehe ich genauso“.

Das ist der Wortlaut der meisten Kommentare, die auf Blogs hinterlassen werden. Langweilig.

Und ein Klick auf die Webseite des Kommentar-Verfassers wird so nicht erreicht. Wenn wir uns nochmal an den Leitspruch von eben erinnern...

„Mache ich das gerade nur für einen Backlink oder gibt es die reelle Chance, dass ein potentieller Kunde mich so finden könnte?“

...wird klar warum.

Anstatt Mehrwert zu bieten, geht das eigene Kommentar in der Menge der „Toller Artikel“-Schreiber unter.

Wer mehr als 5 Sekunden in das Verfassen eines Kommentars investiert und seine eigene Meinung, eigene Erfahrungen oder einen weiteren interessanten Punkt in den Text einfließen lässt, steigert die Chance deutlich neue Besucher über ein Kommentar zu gewinnen.

Zeit in hilfreiche Kommentare zu investieren, kann sich schnell lohnen:

Mit nur 10 Kommentaren, die pro Monat jeweils 10 neue Besucher auf Ihre Webseite lenken, erreichen Sie bereits 100 Menschen, die sonst nicht von Ihnen gehört hätten.

Klingt gut, oder?

Sich einmal in der Woche ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um Kommentare auf relevanten Blogs oder unter Branchen-News zu hinterlassen, kann die Anzahl der Webseiten-Besucher (=potentieller Kunden) exponentiell ansteigen lassen.

Und dabei sammeln Sie wertvolle Backlinks ein. Eine Win-Win-Situation.

Ein weiterer Bonus der Kommentar-Strategie ist, dass Sie die Aufmerksamkeit der Meinungsmacher und Influencer in Ihrer Branche gewinnen.

Denn es gibt für Webseitenbetreiber nichts erfreulicheres als Leser, die hilfreiche Kommentare hinterlassen, da es die Qualität des eigenen Artikels (und das Ranking) verbessert.

Das bringt uns zu der nächsten Backlink-Strategie.

#3 Experten-Links

Menschen, die sich mit einem Thema besonders gut auskennen, sind Experten.

Mit dem eigenen Blog lässt sich die erste Basis legen, um von Kunden und Besuchern als Experte wahrgenommen zu werden.

Bestätigen Kunden Ihren Experten-Status (in Form von positiven Bewertungen und Kommentaren), sind Sie bereits auf dem richtigen Weg.

Jetzt fehlt nur noch ein Puzzle-Stück: Die Bestätigung der Branche und Meinungsmacher.

Jeder kann auf der eigenen Webseiten behaupten, wie toll das eigene Unternehmen ist. Richtig authentisch wird es jedoch erst, sobald andere Branchen-Experten Sie als wertvolle Informationsquelle sehen und an Ihrer Meinung interessiert sind.

In vielen Fachartikeln und Blogposts werden Sie Verweise auf andere Unternehmer, Online-Shops und Webseiten mit einem tollen Angebot finden.

Entweder werden sie zitiert oder der Autor verweist auf einen Artikel/die Webseite des Experten.

experte-solmecke-backlink
Diese Backlinks sind pures Gold wert. Sie kommen oft von starken, relevanten Webseiten und gewinnen die Aufmerksamkeit von potentiellen Kunden.

Doch wie lassen sich diese Backlinks gewinnen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

1. Sie schreiben und kommentieren vor sich hin und hoffen darauf, dass Sie einer der Branchen-Experten wahrnimmt, Ihre herausragende Webseite entdeckt und Sie irgendwann vielleicht zitiert oder anfragt…

2. Sie schreiben und kommentieren, um eine Verbindung zu den Branchen-Experten aufzubauen... Nehmen aber zusätzlich per E-Mail oder Social Media Kontakt auf, bieten Mehrwert, weisen auf Ihre eigenen Artikel hin (falls relevant) und bauen sich so ein wertvolles Netzwerk auf.

Schon nach kurzer Zeit können Sie so zu einer wertvollen Ressource der Meinungsmacher und besonders für Ihre Kunden werden.

3. Zusätzlich zu dem Content auf Ihrer Webseite und dem ganzen Kommentieren, treiben Sie sich auf den Events und Messen in Ihrer Branche herum. Anstatt sich wie 99% der Besucher passiv zu verhalten, sollten Sie Netzwerken was das Zeug hält.

Erwähnen Sie, dass Sie nicht nur online verkaufen, sondern auch regelmäßig hilfreiche Artikel veröffentlichen und Tipps geben. Unterhalten Sie sich mit den Speakern, sichern Sie sich selber einen Speaker-Slot und, das ist vielleicht am wichtigsten, liefern Sie Mehrwert.

Denn es ist ein Geben und Nehmen.

Ihr Gesprächspartner darf nicht das Gefühl bekommen, dass Sie nur Promo für sich selbst machen. Denn das machen alle.

Und stellen Sie es richtig an, machen andere Promo für Sie!

Aber auch ohne das Netzwerken von Angesicht zu Angesicht, können Sie sich wertvolle Backlinks sichern.

Zum Beispiel in dem Sie wertvolle Experten-Links mit Hilfe von Gastbeiträgen ergattern. 

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Viele große und kleine Webseiten suchen immer nach externen Autoren, die bei der Textproduktion helfen.

Um Seiten zu finden, die Gastbeiträge annehmen, müssen Sie nur nach [Branche] + „Gastbeitrag“ bzw. [Branche] + „Gastautor“ oder anderen Variationen wie „Schreib für Uns“ googeln.

Nehmen Sie dann Kontakt mit dem Webseitenbetreiber oder der Redaktion auf, schlagen Sie ein Thema für den Gastbeitrag vor und produzieren den Artikel selber oder lassen ihn von einem Profi-Texter schreiben. Fertig.

Sie sichern sich einen relevanten Backlink und stärken Ihren Experten-Status.

Tipp:
In Gastbeiträgen geht es nicht darum, Ihr Unternehmen oder sich selbst in einem übertrieben positiven Licht darzustellen.
Und kein guter Redakteur wird einen reinen Sales Pitch als Gastbeitrag veröffentlichen.

Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrem Gastbeitrag Mehrwert liefern und nur sanft erwähnen, wie gut Ihr Produkt/Angebot helfen könnte.

Hier ein Beispiel Artikel auf Hubspot: Der beste Growth Hack aller Zeiten

kundenbewertungen hubspot

Mit diesen drei Backlink-Strategien sollten Sie schnell Ihr Google, Bing & Yahoo-Ranking verbessern können.

Kleine Warnung: Achten Sie darauf es nicht zu übertreiben.

Wenn Sie bisher keine Backlinks aufgebaut haben oder gerade erst damit anfangen, weil Ihre Online-Präsenz brandneu ist, sollten Sie nicht von heute auf morgen hunderte Links aufbauen.

Halten Sie sich an diese Strategie, um zu vermeiden, dass im Google Office ein Warnlicht aufleuchtet:

  1. Schritt: Erstellen Sie Sozialen Profile und verlinken Sie Ihre Webseite

  2. Schritt: Fangen Sie damit an relevante Kommentare zu hinterlassen, ca. 5-30 pro Woche

  3. Schritt: Veröffentlichen Sie pro Woche mindestens einen Artikel auf Ihrer Webseite

  4. Schritt: Teilen Sie diese Beiträge auf Facebook, Twitter & Co.

  5. Schritt: Kommentieren Sie fleißig weiter auf anderen Blogs

  6. Schritt: Suchen Sie sich jemanden, den Sie sponsern können

  7. Schritt: Kommentieren Sie fleißig weiter auf anderen Blogs

  8. Schritt: Veröffentlichen Sie weiterhin Beiträge auf Ihrem Blog & Social Media

  9. Schritt: Versuche dir Links durch Gastbeiträge zu sichern & teile diese auf Facebook, Twitter & Co.

  10. Schritt: Fangen Sie wieder bei Schritt 2 an, bis sich Ihr Google Ranking soweit verbessert hat, dass Sie zufrieden sind

Um nicht die Übersicht zu verlieren, empfehle ich einen Redaktionsplan anzulegen!

Und immer dran denken:

„Für gutes SEO müssen Sie geduldig sein. Es lohnt sich!“

Falls Sie noch mehr zum Thema Backlinks erfahren wollen, empfehle ich Ihnen diese Artikel: 

Fazit: Das war's. Und jetzt?

Glückwunsch, Sie sind (fast) am Ende angekommen.

Falls Sie die Schritte dieses Leitfadens abgehakt haben, sollte sich das Google-Ranking Ihrer Webseite bereits immens verbessert haben.

Aber wie geht es jetzt weiter?

Für den Fall, dass Sie noch nicht ganz vorne bei Google stehst, gibt es nur eines zu tun: Dran bleiben...

Wie bereits ganz am Anfang und oft im Text erwähnt, Geduld ist bei der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig.

Geben Sie dem Such-Algorithmus Zeit zu erkennen, dass Ihre Webseite viel besser ist als die der Konkurrenz. Je nach Branche ist diese Wartezeit unterschiedlich lang!

Fragen mich meine Klienten danach, wann sie mit einer Top-Positionierung rechnen können, gebe ich in den meisten Fällen einen Zeitraum von 3 bis 12 Monaten an.

Gutes SEO, das langfristig für neue Kunden sorgt, braucht etwas Zeit. Aber es lohnt sich auch.

Und noch eine Warnung: Spam-Taktiken können für einen kurzfristigen Erfolg sorgen, aber Ihr Business auf lange Sicht zerstören.

Also... Während Sie auf Ihre verdiente Ranking-Verbesserung warten, sollten Sie hauptsächlich weiter an diesen drei Punkten arbeiten:

  • regelmäßig Content veröffentlichen

  • Ranking-Verbesserung beobachten

  • Experten-Status festigen (Backlinks & Netzwerken)

  • Die Nutzererfahrung auf Ihrer Webseite verbessern

Sie können Ihre Bemühung deutlich zurückschrauben, sobald Sie das Ranking Ihrer Webseite soweit verbessert hast, dass Sie zufrieden sind. Ohne Frage.

Aber auch wenn Sie auf der ersten Position bei Google stehen, sollten Sie nicht einfach aufhören, sondern weiter dran bleiben. Denn Ihre Konkurrenz schläft nicht und will sich die Top-Position bestimmt zurück erobern.

Zum Abschluss lässt sich sagen:

Mit diesen 3 Schritten und 71614 Unterpunkten habe ich Ihnen die genaue Anleitung an die Hand gegeben, die von mir (und anderen erfolgreichen SEOs) genutzt wird, um ein fantastisches Google Ranking zu erreichen und so die Aufmerksamkeit potentieller Kunden zu bekommen.

top ranking in sichtweite

Bonus-Tipps

Sie haben noch nicht genug?

Dann lesen Sie weiter, um drei wertvolle Tipps zu entdecken, die Ihr SEO und Content-Erstellung auf das nächste Level heben!

Tipp1: Das F-Muster

Auf diesen drei Bilder sehen Sie das Ergebnis einer Heatmap-Studie von drei Webseiten, wo Eye-Tracking-Technologie zum Einsatz gekommen ist.

f_reading_pattern_eyetracking

Wie Sie sehen können, bewegen sich die Augen der Besucher der Webseiten erstmal nach links oben, deshalb ist der Above the Fold-Bereich so wichtig, dann wird die Seite in einem F-förmigen Muster gescannt. Daher der Name F-Muster.

Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen jeden Content erstmal genauso scannen, ohne es zu merken.

Erst wird die Überschrift einer Seite gelesen, dann wird ein bisschen rumgescrollt, um zu prüfen, ob es „gut aussieht“.

Aber wie können Sie diese Erkenntnisse für die eigene Webseite und ein besseres Google Ranking nutzen?

Nun...

Wenn Sie Inhalte produziert oder Produktseiten anlegen, sollten Sie sicherstellen, dass die Überschrift und die ersten paar Zeilen den Zweck der Webseite erklären.

Sie können auch einen Untertitel hinzufügen, der dem Betrachter genauer sagt, was er zu erwarten hat und seine Neugier weckt.

Denken sie daran:

Die Aufmerksamkeitsspanne in unserer Gesellschaft wird immer kürzer. Damit Ihr Angebot die Aufmerksamkeit der Besucher gewinnt, muss es ansprechend aussehen.

Immerhin konkurriert Ihr Content mit WhatsApp-Notifications, Katzen-Videos, endlosen Smartphone-Mitteilungen und allem, was sonst noch so um Ihren Besucher herum passiert.

2. Tipp: So finden und designen Sie tolle Bilder

Vielleicht haben Sie sich die ganze Zeit gefragt, wo ich die schönen/lustigen/tollen Bilder her habe? Habe ich die etwa alle selbstgemacht?

Nein, natürlich nicht.

Sie stammen zu 90% von einer Webseite mit dem Namen unsplash.com.

Dort gibt es tausende Bilder, die Sie einfach so verwenden können, ohne jemandem viel Geld geben zu müssen. 

unsplash beispiel

Am besten gefällt mir jedoch an der Seite, dass die Bilder nicht Stockphoto schreien, wie die von Pixabay oder Shutterstock, sondern natürlicher, lebendiger und künstlerischer sind.

unsplash beispiel (1)Stockphoto vs Unsplash

Auch um den Bildern schicke Texte zu verpassen, müssen Sie kein Photoshop-Profi sein.

Das Tool, das ich für die meisten meiner Bildbearbeitungen (und auch diesen Guide) nutze ist Canva.

Ein simples Online-Tool, wo Sie hunderte fertige Layouts nutzen können und nur Ihre Texte/Bilder einfügen müssen.

In Kombination entstehen dann so tolle Bilder, wie hier in diesem SEO-Guide. Es geht kaum einfacher.

3. Tipp: SEO-Hack, um neue Kunden zu gewinnen

Die Konkurrenz im E-Commerce schläft nicht. Im Gegenteil...

Sie wird immer stärker. Deswegen sollten Sie stets versuchen sich neue Besucherquellen zu sichern.

Mit Hilfe dieses SEO Hacks stehen die Chancen gut, dass neue Kunden gewonnen werden, die sonst nie von Ihnen gehört hätten.

blogTitle-competitor_alternative.jpg

In diesem Tipp offenbaren wir Ihnen eine Marketing-Strategie, von der bisher die wenigsten Shopbetreiber gehört haben.

Dabei ist sie sogar sehr simpel und schnell umzusetzen. Besonders in der Affiliate-Welt wird diese Taktik häufig eingesetzt – doch auch Shopbetreiber können diesen Hack für sich nutzen.

In fast jeder Branche gibt es einen Marktführer oder ein Produkt, welches sich von allen anderen wegen seiner Beliebtheit abhebt.

Das muss jedoch nicht bedeuten, dass dieses Produkt das Nonplusultra des Marktes ist. Andere Alternativprodukte sind vielleicht günstiger und qualitativ hochwertiger, aber unbekannter.

Wenn Sie diese alternativen Produkte in Ihrem Online-Shop verkaufen – oder auch den Marktführer und die Alternative – können Sie diese SEO-Strategie einsetzen.

Sie nennt sich:

„Die bessere Alternative“-Landingpages

Das Ziel dieser Landingpages? Potentielle Kunden zu erreichen, die nach einer Alternative zu einem Produkt oder Ihrer Konkurrenz suchen.

Google Suche.png

In einer klassischen Marketing-Strategie wirkt sich die Erwähnung der Konkurrenz meist nicht positiv aus. Aus diesem Grund vergleicht sich Coca-Cola nicht mit Pepsi und McDonalds nicht mit Burger King...

Doch nur wenige Online-Shops investieren in klassische Werbung wie Print-Ads oder Fernseh-Spots und auf der anderen Seite recherchieren immer mehr Online-Shopper vor dem Kauf eines Produktes selbst.

SEO für Online-Shops

Sie wollen die Vor- und Nachteile eines Produktes kennen und herausfinden, ob es nicht eventuell bessere Alternativen gibt, um wirklich das beste Produkt zu kaufen.

Gerade weil Shopper so viel recherchieren, sollten Sie in Content Marketing investieren, damit potentielle Kunden mehr über die Produkte Ihres Shops erfahren können.

Doch auch wer auf eine umfangreiche Content-Strategie verzichtet, sollte diesen SEO-Hack erst recht anwenden, um das eigene Alternativprodukt mit dem der Konkurrenz vergleichen und das Google Ranking zu verbessern.

Die Erstellung einer Landingpage für alle, die nach einer Alternative suchen

Um möglichst viel aus dieser Marketing-Strategie herauszuholen, sollten die korrekten Suchbegriffe recherchiert werden.

Mit Hilfe des Google Keyword-Planers oder einem anderen Keyword Research Tool können Sie herausfinden wie groß das Suchvolumen für ein „bessere Alternative“-Suchbegriff ist und bei welchem Produkt am häufigsten nach einem alternativen Produkt gesucht wird.

alternative-seo-hack.png

Beispiel für „Philips Hue Alternative“ – Tool KWfinder

Unser Beispielbegriff „Philips Hue Alternative“ hat ein monatliches Suchvolumen von 1600 pro Monat. Doch auch weitere (erweiterte) Suchbegriffe wie...

  • „Philips Hue Light Strip Alternative“

  • „Philips Hue günstige Alternative“

  • „Philips Hue oder Osram“

... haben ein nicht zu unterschätzendes Suchvolumen.

Nachdem Sie wissen auf welche Suchbegriffe Sie die Landingpage ausrichten sollten, geht es an die Erstellung des Contents.

Versuchen Sie möglichst viel über beide Produkte herauszufinden, um einen ausführlichen Vergleich zu produzieren.

blogTitle-begriffeSEM.jpg

Eine Pro- und Kontraliste, sowie die einzigartigen Merkmale der Produkte (falls vorhanden) sollten eine gute Basis für den Vergleich bieten. Achten Sie auf die klassischen SEO-Faktoren während Sie die Landingpage erstellen.

Das bedeutet:

  • Verwenden Sie den Hauptsuchbegriff im Seitentitel

  • Verwenden Sie den Hauptsuchbegriff in der URL

  • Verwenden Sie den Hauptsuchbegriff in der Überschrift

  • Verwenden Sie den Hauptsuchbegriff und die erweiterten Suchbegriffe im Text des Vergleiches und in den Alt-Tags der Bilder

Es ist jedoch empfehlenswert, den Hauptsuchbegriff nicht zu häufig zu verwenden, um zu vermeiden von Google abgewertet zu werden (Stichwort: Keyword Stuffing).

Heben Sie hervor, warum das alternative Produkt die bessere Wahl ist, welche Vorteile es gegenüber dem Marktführer hat und worin es sich unterscheidet.

Keywordsuche

Tipp: Stellen Sie am Anfang kurz und knapp die wichtigsten Unterscheidungspunkte in einer Tabelle dar. So machen Sie auch Shopper in Eile auf Ihr Produkt aufmerksam.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Denken Sie an die Handlungsaufrufe!

Denn nur so bieten Sie interessierten Kunden die Möglichkeit das alternative Produkt auch direkt zu kaufen – vergessen Sie die CTAs erntet ein Mitbewerber eventuell die Früchte Ihrer Arbeit.

Lese-Tipp: 5-Punkte-Plan: Online-Shop mit Content Marketing bekannt machen & neue Besucher gewinnen. 

Lohnt sich diese Marketing-Strategie überhaupt?

Das ist natürlich abhängig von dem Produkt und der Nachfrage.

Landingpage Online-Shop

Wenn Sie davon ausgehen, dass das erste organische Suchergebnis rund 25% der Klicks generiert, würde eine Landingpage von unserem Beispiel „Philips Hue Alternative“ pro Monat mehr als 400 Besucher bedeuten.

Das sind 400 potentielle Kunden, die sich für ein Produkt aus Ihrem Shop interessieren – Monat für Monat.

Ein weiterer Punkt der die Besucherzahlen der Webseite erhöht und Ihre Kunden zufriedenstellt sind Produktbewertungen

Um diese Besucherzahlen via Google Ads zu erreichen, müssten Sie bei einem Klickpreis von nur 1,50€ ungefähr 600€ ausgeben...

Fazit

Egal ob Ihr Online-Shop gerade erst eröffnet wurde oder Sie schon ein E-Commerce-Veteran sind, die Erschließung neuer Traffic-Quellen sollte stets weit oben auf der Prioritätenliste stehen.

Monat für Monat neue Kunden über Google zu gewinnen, in dem neue „bessere Alternative“-Landingpages erstellt werden, kann zu einem der wichtigsten Growth-Treiber Ihres Online-Shops werden.

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