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Die Google Bildersuche als Kundenquelle (+ Checkliste)

23.09.2021, 4m

Die Google Bildersuche ist als Besucherquelle nicht zu unterschätzen. Warum gerade die visuelle Suche fĂĽr neue Kundschaft sorgen kann und wie Sie Ihre die Bilder auf Ihrer Webseite optimieren, verraten wir Ihnen in diesem Artikel! 

Bilder in der Google Suche

Die Google Bildersuche ist eine vertikale Suche innerhalb der Suchmaschine. Wer nur nach Bilder zu einem bestimmten Begriff suchen möchte, kann in der Suchnavigation direkt zu dem Tab Bilder springen.

Bildersuche.jpg

Dort werden dann nur Bilder als Ergebnisse herangezogen:

Bildersuche vertikal.jpg

Zusätzlich versucht Google sowieso, auch in der Universal Search (also die Standardansicht) Bilder anzubieten, falls ein Bildinteresse erkannt wird oder die Suchen typisch für Bilder sind. Dann werden die Bilder zwischen (oder über) den Text-Suchergebnissen angezeigt:

Bilder in Universal Search

Warum ist das fĂĽr Sie wichtig?

FrĂĽher wurden bei Klick auf die Bilder in der Ăśbersicht die Vorschaubilder (engl.: Thumbnails) gezeigt.

Dabei wurde die Qualität und Größe des Bildes verringert, aber mittlerweile erscheinen die Bilder direkt in der originalen Größe. Diese werden dabei von der Quellseite geladen. Somit muss die Quellseite nicht mehr besucht werden, um auf das Bild zugreifen zu können.

Die Beliebtheit der visuellen Suche hat sich jedoch auch bei Google bemerkbar gemacht, weswegen die Bildersuche noch weiter entwickelt wurde.

Vorher

Zum Bild wurden frĂĽher drei Funktionen angeboten: Seite besuchen mit dem Link zur Quellseite – einen Backlink von Google gab es dadurch leider nicht –, Bild ansehen mit dem Link zum Speicherort und Teilen.

blowup.jpg

Jetzt

Mittlerweile hat sich die Ansicht geändert. Statt mehreren Möglichkeiten, gibt es aktuell nur einen Besuchen-Button – Hinweis: Ein Klick auf den Seitentitel führt auch zur Seite.

screenshot-sandalen-bildersuche

Was hat das fĂĽr Auswirkungen auf Online-Shops?

FĂĽr Online-Shops ist diese Ă„nderung nicht weiter tragisch, sondern eher profitabel.

Bereits seit der ersten Änderung – User müssen die Seite nicht mehr besuchen, um ein Bild in der vollen Auflösung herunterzuladen – sollte sich der qualifizierte Traffic gesteigert haben.

Denn diejenigen, die mit der Bildersuche relevante Produkte recherchieren wollten, klickten sowieso in den Shop. Und genau fĂĽr diese User ist die Bildersuche jetzt noch nutzerfreundlicher geworden.

Jetzt erhalten Interessierte bereits in den Suchergebnissen Informationen zu Bewertungen, Preis und Verfügbarkeit, wenn es sich bei dem Bild, um ein Produkt handelt – Schema und Structured Data machen möglich.

So könne die Google-User weiterstöbern oder werden durch den Besuchen-Button direkt in den Shop geleitet.

Und ja, vielleicht wird so weniger Traffic ĂĽber die Google-Suche erzeugt, als noch vor ein paar Jahren, aber dafĂĽr ist er wertvoller, da es sich um potentielle Kundschaft handelt.

Was sollte ich fĂĽr Bilder-SEO tun? Checkliste

Damit Ihre Produktbilder zu einer profitablen Besucherquelle werden, sollten Sie ein paar Dinge beachten:

  • Benennung des Dateinamens mit dem passenden Keyword (mehrere Wörter mit Binde- statt Unterstrich trennen); möglichst kurz und knapp

  • Bild möglichst in thematisch relevant benannten Ordnern speichern, da sich dadurch der Dateipfad aufbaut

  • Bei der Dateigröße möglichst 150 KB nicht ĂĽberschreiten (ansonsten: Komprimierungs-Tools wie tinypng oder passende PlugIns nutzen)

  • Benutzen Sie möglichst eigene Bilder (Stichwort: Unique Content) statt die Herstellerfotos, die auch Ihre Konkurrenz benutzt. Denn mit tollen und vor allem eigenen Produktfotos kann man also in der Bildersuche positiv auffallen und potentielle Kund*innen zu sich ziehen.

  • Pflegen Sie das Title-Attribut mit dem Keyword

  • Setzen Sie auĂźerdem das Alt-Attribut mit einer Beschreibung des Bildes

  • Stellen Sie das Crawling Ihrer Bilder sicher, indem die entsprechenden Ordner nicht durch die robots.txt blockiert sind

  • Optional zur Indexierung kann auch eine separate Bilder-Sitemap erstellt und in der Search Console hinterlegt werden

  • Wird das Bild auf mehreren Unterseiten verwendet, stellen Sie sicher, dass es jeweils mit der gleichen Bildquelle (Dateipfad) verwendet wird

  • Eine aussagekräftige Bildunterschrift sowie generell Text in der Bildnähe kann ebenfalls helfen, die thematische Ausrichtung des Bildes zu stärken

Ăśbrigens: Google ist auf diese Signale weiterhin angewiesen.

Laut John MĂĽller von Google wird es noch ein paar Jahre dauern, bis Google mithilfe kĂĽnstlicher Intelligenz Bilder exakt verstehen kann. Bis dahin sind Alt-Attribute und optimierte Dateinamen Pflicht.

Tipp: Laden Sie sich jetzt unser kostenlosen Ratgeber zum Thema Produktbilder herunter, um zu erfahren, wie Sie sich mit wenig Aufwand von der Konkurrenz abheben können. New call-to-action