Jetzt anrufen 0221 775 36 58

Rückruf vereinbaren

Anti-Sommerloch: 10 Tipps für mehr Umsatz im Sommer

06.07.2021, 10m

„Sommer, Sonne, Sonnenschein.“ Die warme Jahreszeit gilt für viele Unternehmen als die umsatzschwächste Zeit im Jahr. Die Rede ist vom berüchtigten Sommerloch. In unserem Artikel verraten wir Ihnen 10 Tipps, die Ihnen helfen, auch in den ruhigen Sommermonaten den Umsatz Ihres Online-Shops zu steigern!

bg-summer_marketing_swimming_pool-1v-w1920h1200

1. Neue Kundschaft mithilfe von Referral Marketing finden 

Sich immer auf dieselben Praktiken zur Lead-Generierung zu verlassen, ist bestimmt der sicherste Weg. Genauso können neue Marketing-Strategien aber auch dazu beitragen, dass Sie neue Kundschaft für Ihren Online-Shop gewinnen. 

Eine dieser neuen Möglichkeiten, die Sie definitiv ausprobieren sollten, wäre das sogenannte Referral Marketing

Bei dieser Marketingstrategie werden Ihre Kund*innen zu echten Botschafter*innen oder Influencern Ihrer Marke. 

Somit wird durch Mund-zu-Mund-Propaganda neue und treue Kundschaft für Ihr Business gewonnen.

Aber wie funktioniert das?

Sie als Shopbetreiber*in bitten Ihre Bestandskund*innen, Ihren Shop oder Ihre Marke an Freunde, Bekannte oder Follower in den sozialen Medien weiter zu empfehlen.

Im Gegenzug erhalten diese Kund*innen (und bestenfalls auch die neu gewonnen Kund*innen) einen bestimmten Rabatt, Bonus oder sonstigen Anreiz, um bei Ihnen einzukaufen.

Auf diese Weise können Sie, selbst wenn eine Ihrer regulären Lead-Quellen ausgeht, weiterhin neue Leads und Kundschaft für Ihr Business auftreiben.

Lesetipp: Was ist ein Lead-Magnet & wie können Sie ihn zu Ihrem Vorteil nutzen?

2. Aufräumen: Einen Sale veranstalten

Die ruhige Sommerzeit eignet sich perfekt dafür, eine Inventur in Angriff zu nehmen.

Bevor die großen Shoppingevents im Herbst anstehen wie der Black Friday oder auch das große Weihnachtsgeschäft, sollten Sie genau wissen, welches die beliebtesten und welche die weniger beliebten Produkte in Ihrem Shop sind und womit Sie Ihr Lager demnächst noch auffüllen müssen.

Wie schaffen Sie es also Artikel loszuwerden und Platz zu schaffen und dennoch dabei Umsatz zu machen?

Ganz einfach: Mithilfe von Rabatten und Sonderaktionen. 

Schnäppchenjäger*innen werden sich auf Ihre Aktionen stürzen, wenn Sie diese auf Ihrer Webseite und in den sozialen Netzwerken ausreichend bewerben.

Sonderangebote sind bei vielen Verbraucher*innen immer sehr attraktiv und oft das effektivste Mittel, um sicherzustellen, dass besonders viele Besucher*innen auf Ihre Webseite aufmerksam werden und Ihre Produkte entdecken.

Sie haben 3 verschiedene Möglichkeiten:

  1. Exklusive Sommerangebote: Exklusive Angebote, die perfekt zur Sommerzeit passen,  geben Kund*innen das Gefühl, dass sie ihr Geld ausgeben, um etwas ganz besonderes zu bekommen. Um beispielsweise für eine After-Sun-Creme zu werben, können Sie Fotos verwenden, die Strände zeigen und Erinnerungen an einen Strandurlaub bei Ihrer Kundschaft wecken.

  2. Zeitlich begrenzte Angebote: Indem Sie Kund*innen zeitlich begrenzte Rabatte (z.B. für 48 Stunden) anbieten, erzeugen Sie bei ihnen ein Gefühl von Dringlichkeit, was dafür sorgen wird, dass Kund*innen eher dazu bereit sind, am Sale teilzunehmen. Ihre Verkäufe und Konversionen werden sich also steigern.

    Stellen Sie sicher, dass Sie das Angebot auf Ihren Social-Media-Kanälen, in Ihrem Newsletter oder auf Ihrer Homepage bewerben, um die größtmögliche Anzahl potenzieller Kundschaft zu erreichen. Alternativ können Sie auch ein Pop-up-Fenster erstellen, das auf Ihrer Seite erscheint, wenn Besucher*innen auf Ihrer Webseite mit der Maus auf das „X“ zusteuern, um das Fenster mit Ihrem Online-Shop zu schließen:

EXITINTENTGIF

Quelle: Shein Online-Shop

3. Blitzverkäufe: Blitzverkäufe oder Flash-Sales steigern genau wie zeitlich begrenzte Angebote die Conversions, da sie ein Gefühl von Dringlichkeit und Exklusivität vermitteln. Wenn Sie auf bestimmte Produkte einen Flash-Sale anbieten, haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren Umsatz durch Up- und Cross-Selling zu steigern, da Ihre Kund*innen bereits auf Ihrem Online-Shop unterwegs sind und Sie Ihnen zu dem ausgewählten Produkt noch ein weiteres passendes Produkt anbieten können.

Stellen Sie sicher, dass Sie den Countdown des Flash-Sales in Ihren Social-Media-Beiträgen, im Newsletter und auf Ihrer Homepage anzeigen, um sicherzustellen, dass Ihr Sale nicht unbemerkt bleibt.

Alle die Angebote schaffen Platz in Ihrem Lager für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft und sie sorgen dafür, dass Ihr Shop den Kund*innen im Gedächtnis bleiben werden.

E-Book herunterladen

3. Giveaways und Geschenke anbieten

Sie fragen sich gerade sicherlich: Wie kann mein Umsatz sich steigern, wenn ich Produkte verschenke?

Wenn Sie keinen großen Ausverkauf durchführen, können Sie Kund*innen bei zum Beispiel Bestellungen ab einem gewissen Mindestbestellwert ein kleines Präsent mitgeben. 

Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, können Sie sogar verschiedene Geschenke für unterschiedliche Bestellwerte anbieten.

Diese Strategie hilft Ihnen insoweit, dass der Kaufanreiz bei Ihrer Kundschaft steigt. 

Eine Kundin oder ein Kunde hat beispielsweise bereits Produkte für 39,90€ im Warenkorb. Ab 50€ kann sie oder er jedoch ein kleines Geschenk extra zur Bestellung erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kund*innen dann noch ein zusätzliches Produkt in den Warenkorb legen werden, damit sie sich das Präsent sicher können, steigt enorm an!

So können Sie den durchschnittlichen Warenkorbwert erhöhen und zugleich machen Sie mehr Umsatz mehr pro Kund*in –  und das obwohl Sie etwas verschenken!

Lesetipp: Mit 5 einfachen Tipps zu mehr Umsatz und weniger Warenkorbabbrüchen

Wenn Sie diese Marketing-Strategie während der Sommerzeit umsetzen wollen, empfiehlt es sich, dass die Geschenke ein sommerliches Thema haben.

Außerdem sollte das zu verschenkende Produkt einen gewissen Anreiz haben; es sollte sich also nicht um etwas handeln, dass ohnehin bei Ihrer Kundschaft eher unbeliebt ist. 

Wecken Sie die Neugier ab einem bestimmten Warenkorbwert mit „einer kleinen Überraschung”, „einem Lieblingsartikel in Probiergröße” oder einem „Rabatt bei der nächsten Bestellung”.

Konkret könnten Sie zum Beispiel folgendes anbieten: „Bei jeder Bestellung ab 25€ erhalten Sie eine kostenlose Sonnenbrille dazu“ und/oder „bei jeder Bestellung ab 50€ erhalten Sie diese Kühltasche der Marke XY gratis dazu.“

Auch hier ist es empfehlenswert die Geschenk-Promotion deutlich zu bewerben oder Besucher*innen Ihres Shops direkt auf diese Aktion hinzuweisen.

Sie können z.B. einen temporären Link oder Hinweis im Header Ihres Shops (oder direkt darunter) setzen, um Ihre Kund*innen über dieses zeitlich-begrenztes Angebot zu informieren.

header-content-sale

Quelle: onlinegolf.eu

4. Einen Wettbewerb oder Challenge auf Social Media veranstalten

Diese Strategie ist eine großartige Möglichkeit für Sie, um Ihre Kundschaft dazu zu bringen, sich mit Ihrer Marke oder Online-Shop mehr zu beschäftigen.

Während der Ferien- und Urlaubszeit ist es wahrscheinlicher, dass Sie potenzielle Kund*innen über die sozialen Medien erreichen als über E-Mails. 

Aus diesem Grund lohnt es sich, in den Sommermonaten einen Wettbewerb oder eine Challenge auf diesen Kanälen zu starten, um Ihren Umsatz zu steigern.

Lesetipp: Zielgruppen-Analyse: Die verschiedenen User auf Social Media

Es gibt verschiedene Arten von Wettbewerben, die Sie veranstalten können: Giveaways, Foto- oder Videowettbewerbe oder Ratespiele  sind nur einige Optionen.

Giveaways sind besonders effektiv und vor allem ein starkes Mittel, um Nutzer*innen zu motivieren. Denn: Wer etwas geschenkt bekommt, fühlt sich oft dazu verpflichtet, „sich zu revanchieren“ und am Ende doch einen Kauf zu tätigen.

Wenn Sie Ihr Gewinnspiel bei Ihren Social Media Accounts bewerben, sollten Sie vielleicht auch einige bezahlte Anzeigen auf z.B. Instagram in Betracht ziehen.

Wählen Sie auf jeden Fall dafür ein beliebtes Produkt, mit dem Sie ein Aufmerksamkeit erzeugen lässt und was Ihre Follower ermutigt am Gewinnspiel teilzunehmen. 

Wenn der Wettbewerb User Generated Content beinhaltet, sollten Sie Ihre Follower auch ermutigen, die Beiträge zu teilen.

Wählen Sie die richtigen Hashtags und stellen Sie das Produkt in besonderer Form dar, erhöht das die Chance, dass Sie einen viralen Hit landen.

💡Bei Wettbewerben und Gewinnspielen gibt es jedoch einige rechtliche Verpflichtungen, die Sie einhalten sollten, um Geldstrafen zu vermeiden. Informieren Sie sich deshalb vorher ausreichend darüber. 

Rechtstexte

5. Werden Sie zum Sponsor

Recherchieren Sie, ob es Clubs, Vereine oder Veranstaltungen gibt, die sich für Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe eignen. 

Es kann sich durchaus für Sie lohnen, zum Beispiel das Sponsoring einer Veranstaltung, von der Sie wissen, dass Ihre Zielgruppe und potenzielle Kund*innen dort sein werden, zu übernehmen. 

Auf der anderen Seiten können Sie es auch erwägen, die Einrichtung eines Pop-Up-Stores, also einen zeitlich begrenzten physischen Shops, zu erwägen. 

Auf diesen Wegen können Sie sich von Ihren Mitbewerber*innen abgrenzen und gleichzeitig Ihre Markenbekanntheit steigern.

Lesetipp: Brand Management: Von der Geschäftsidee zur starken Marke – So geht's

6. Eine Landing Page für Ihr Angebot erstellen

Eine Landing Page hilft Ihnen, die richtige Art von Kund*innen auf das für sie zugeschnittene Angebot aufmerksam zu machen.

Nutzer*innen sollen, nachdem sie z.B. auf das Banner auf Ihrer Homepage oder auf den Link im Posting auf Social Media geklickt haben, möglichst direkt auf der Seite landen, die sie interessiert.

Wenn Nutzer*innen hingegen auf einer Seite landen, die nichts mit dem angeklickten Angebot zu tun hat und sich erst durch die verschiedenen Seiten Ihres Online-Shops klicken müssen, bevor sie das Gesuchte finden, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Konversion.

Es gilt also die Faustregel: Jedes Angebot muss eine Landing Page haben, die Ihre Kund*innen schnellstmöglich zum Ziel bringt.

Ihre Landing Page sollte folgendes beinhalten:

  • eine kurze Beschreibung, die den Nutzen des Angebots klar kommuniziert

  • ein gut sichtbarer CTA („Call to Action”)

  • eine Bild- oder Videoerklärung

7. Einen Partner-Shop suchen

In der ruhigeren Jahreszeit kann es sehr profitabel sein, mit einem anderen Unternehmen zusammenarbeiten und sich gegenseitig zu bewerben. 

Achten Sie jedoch darauf nicht mit einem direkten Konkurrenten zu kooperieren, sondern mit einem Shop, der im besten Fall ergänzende Produkte verkauft.

  • Wer beispielsweise Artikel für den Strand verkauft, kann gut mit einem Sandalen-Shop zusammenarbeiten…

  • Wer Baby-Kleidung verkauft, kann mit einem Spielwaren-Shop kollaborieren…

Die Möglichkeiten sind endlos. Fragen Sie sich: „Was könnten meine Kund*innen gebrauchen, wird aber nicht von mir verkauft?“

Sie können Ihren Kund*innen einen Rabattgutschein für Ihren Partner-Shop zusenden, sobald sie einen bestimmten Betrag bei Ihnen ausgeben und umgekehrt.

Sie wird Ihre Kundschaft nicht nur dazu ermutigen, mehr in beiden Shops auszugeben, sondern Sie auch noch mehr potenzielle Kund*innen über Ihren Partner-Shop, die sonst nie von Ihnen gehört hätten. 

8. Eine E-Mail-Marketingkampagne entwerfen

Im Vergleich zu 2019 sind 2020 sowohl die Öffnungsrate als auch die Klickrate im B2C Online-Handel von 1,42% auf 1,6% gestiegen (Quelle: Statista). 

Dies deutet darauf hin, dass Verbraucher*innen zunehmend daran interessiert sind, E-Mails über exklusive Produktangebote oder Sonderangebote zu erhalten, mit denen Sie Geld sparen können.

💡 Denken Sie daran, Ihre Kundenliste zu segmentieren. Ihre E-Mails werden sich nur dann als effektiv erweisen, wenn Sie für jeden Kundentyp eine personalisierte Nachricht und personalisierte Angebote liefern können.

Lesetipp:Buyer Persona: Warum Sie so wichtig ist & wie Sie eine erstellen

9. Online-Shop und Webseite optimieren

Dieser Tipp klingt vielleicht nicht so umsatzfördernd wie die vorigen, kann aber auf lange Sicht die größte Wirkung und den besten Gewinn für Sie erzielen. 

Sich mit der Nutzerfreundlichkeit und dem SEO Ihrer Webseite auseinanderzusetzen, kann für deutlich mehr Traffic während der späteren Hochsaison sorgen.

Gerade Google legt einen immer größeren Wert auf die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten. Sie sollten sich also beispielsweise fragen:

  • Können meinen Shop auch Kund*innen von Ihren mobilen Geräte aus gut zu nutzen?

  • Sind die Produktseiten und Produktbilder überzeugend?

  • Lädt meine Webseite schnell genug?

  • Funktioniert der Checkout bei meinen Kund*innen gut?

  • Ist meine „Über uns“-Seite aussagekräftig?

All diese Faktoren sind Aspekte, die Sie an Ihrer Webseite vermutlich noch ausbauen können, um letztendlich mehr Kundschaft von Ihrem Online-Shop zu überzeugen.

Lesetipp:Grow My Store: Kostenloses Google-Tool zur Optimierung Ihres Online-Shops

10. Auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiten


Wer im Sommer schon den Winter und die geschäftige Weihnachtszeit im Blick hat, sichert sich einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, die sich vielleicht relativ kurzfristig auf das Feiertagsgeschäft vorbereitet.

Es ist also nie zu früh, sich auf die umsatzstärkste Saison des Jahres vorzubereiten.

Wenn Sie trotz Ihrer Bemühungen, Ihren Umsatz im Sommer zu steigern, immer noch weniger zu tun haben, als Ihnen lieb ist, können Sie Ihren Shop auf die Wintersaison vorbereiten, denn um die Weihnachtszeit bleibt oft keine Zeit dafür.

Informieren Sie sich rechtzeitig über aktuelle Trends und befüllen Sie Ihr Lager, um Lieferschwierigkeiten zu vermeiden.

2020 haben viele Verbraucher*innen früher als je zuvor damit angefangen, ihre Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Es lohnt sich also, möglichst früh vorbereitet zu sein!

In unserer kostenlosen Checkliste haben wir Ihnen Tipps zur Vorbereitung auf Weihnachten zusammengestellt. Jetzt einfach kostenlos herunterladen und lesen 👇

Weihnachtsgeschäft